Mit einem Jubiläumswochenende feierte das Degginger in der Regensburger Altstadt sein zehnjähriges Bestehen. Über 2.500 Gäste erlebten einen Abend voller Musik, Kunst und Austausch am zentralen Ort für Kreativwirtschaft, Innovation und Stadtentwicklung in Regensburg.
Mit einem vielfältigen Jubiläumswochenende hat das Degginger sein zehnjähriges Bestehen gefeiert. Über 2.500 Gäste strömten von Freitag, den 17. April, bis Sonntag, den 19. April, in das Kreativ- und Innovationszentrum in der Regensburger Altstadt, um gemeinsam ein Jahrzehnt voller Ideen, Kreativität und Innovation zu würdigen.
„Cross-Innovation – nicht als Konzept auf Papier, sondern als gelebte Praxis“
„Zehn Jahre Degginger bedeuteten zugleich zehn Jahre Kreativwirtschaftsförderung in Regensburg“, erklärt Oliver Löscher als Projektleiter von der Kreativbehörde Regensburg. Das Haus habe sich in dieser Zeit „als bundesweites Modellprojekt etabliert“ und sei heute gleichermaßen „Bühne wie Zuhause für die Kreativen der Stadt“.
Den Auftakt am Wochenende machte ein energiegeladener Konzertabend: Die Big Band Convention Ostbayern unter der Leitung von Christian Sommerer verwandelte das Haus in eine mitreißende Klangbühne. Am darauffolgenden Tag öffnete sich das Degginger dann in seiner ganzen Vielfalt – mit interaktiven Hausführungen, Workshops, einer Live-Radioshow von egoFM, Live-Musik und Comedy.
Wie sehr das Degginger als Ort des Austauschs und der Zusammenarbeit funktioniert, wurde auch beim festlichen Empfang deutlich. So betonte Prof. Dr. Georg Stephan Barfuß als Wirtschafts-, Wissenschafts- und Finanzreferent der Stadt Regensburg, dass im Degginger „Cross-Innovation – nicht als Konzept auf Papier, sondern als gelebte Praxis“ stattfinde. Kreativwirtschaft, Wissenschaft, klassische Wirtschaft, Verwaltung und Stadtgesellschaft kommen hier zusammen, „mit einem gemeinsamen Interesse: nämlich, die Stadt besser zu machen.“
Die überregionale Strahlkraft dieses Ansatzes unterstreicht auch Carola Kupfer, Präsidentin des Bayerischen Landesverbands der Kultur- und Kreativwirtschaft. Sie sieht im Degginger einen „Inkubator für eine zukunftsfähige und innovative Wirtschaftsförderung“, der mit dem sogenannten „Regensburger Modell“ ein neues Verständnis der Zusammenarbeit zwischen Branche und Stadtverwaltung präge – und damit weit über Bayern hinaus als Inspiration diene.
250 Formate im Jahr mit 20.000 Veranstaltungsbesuchenden
Neben inhaltlichem Austausch kam auch das Feiern nicht zu kurz: Bayerisches Kabarett von Eva Karl Faltermeier und die anschließende egoFM-Party sorgten für ausgelassene Stimmung, bevor das Wochenende am Sonntag mit einem Jubiläums-Pizza-Rave elektronisch ausklang.
Das Degginger, ein historisches Patrizierhaus in der Wahlenstraße 17, ist seit 2015 ein zentraler Ort der Kultur- und Kreativwirtschaft in Regensburg. Auf rund 1.000 Quadratmetern bietet das kommunale Förderprojekt Raum für Austausch, Produktion und Präsentation und wird von der Kreativbehörde der Stadt Regensburg gemeinsam mit der HTW GmbH betrieben.
Mit rund 250 Formaten jährlich und insgesamt fast 20.000 Veranstaltungsbesuchenden weist das Degginger eine sehr hohe Nachfrage und Auslastung auf. Das Jubiläumswochenende hat eindrucksvoll gezeigt, wie fest der Ort in der Stadt verankert ist – als lebendiger Treffpunkt, Impulsgeber und Motor für kreative Stadtentwicklung.
Stadt Regensburg / RNRed