Ein ausgelöster Rauchwarnmelder hat in einem Mehrfamilienhaus in Regensburg vermutlich Schlimmeres verhindert. Eine aufmerksame Mitbewohnerin alarmierte die Feuerwehr, die eine stark verrauchte Wohnung mit einer schlafenden Person vorfand und diese rechtzeitig retten konnte.
Die Feuerwehr Regensburg wurde am Donnerstagmorgen, den 07. Mai, zu einem ausgelösten Rauchwarnmelder in einem Mehrfamilienhaus alarmiert. Eine Mitbewohnerin hatte den Alarm während des Gassi-Gehens mit ihrem Hund bemerkt und umgehend den Notruf gewählt.
Rauchmelder rettet Leben
Beim Eintreffen der Einsatzkräfte wurde die Feuerwehr bereits durch die Anwohnerin erwartet. Zu diesem Zeitpunkt war ein Rauchgeruch im Bereich des zweiten Obergeschosses deutlich wahrnehmbar.
Unverzüglich ging ein Angriffstrupp unter schwerem Atemschutz zur Menschenrettung und Brandbekämpfung in die betroffene Wohnung vor. Parallel hierzu wurde der Treppenraum kontrolliert sowie weitere Einsatzkräfte zur Unterstützung in Bereitstellung gebracht.
In der stark verrauchten Wohnung konnte durch den Angriffstrupp eine schlafende Person aufgefunden werden, diese wurde umgehend aus dem Gefahrenbereich gerettet und zur weiteren Versorgung an den Rettungsdienst übergeben.
Um eine weitere Rauchausbreitung im Gebäude zu verhindern, wurde ein Rauchschutzvorhang gesetzt. Im Anschluss führten die Einsatzkräfte umfangreiche Belüftungsmaßnahmen mittels Hochleistungslüfter durch, um die betroffenen Bereiche rauchfrei zu machen.
Dieser Einsatz zeigt eindrucksvoll die Bedeutung von Rauchwarnmeldern: Durch die frühzeitige Warnung wurden Anwohner aufmerksam und die Feuerwehr konnte rechtzeitig alarmiert werden. Gerade nachts verschaffen Rauchwarnmelder den entscheidenden Zeitvorteil und retten dadurch Menschenleben.
Stadt Regensburg, Amt für Brand- und Katastrophenschutz / RNRed