Der Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung Regensburg (ZRF) hat gemeinsam mit der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg zum achten Mal den „TraumaTag“ ausgerichtet. Einsatzkräfte aus Rettungsdienst und Feuerwehr trainierten dabei komplexe Notfallszenarien.
Unter der Leitung des Ärztlichen Leiters Rettungsdienst, Dr. Markus Werkmann, gemeinsam mit der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg (SFSR) wurde bereits zum achten Mal den „TraumaTag“ veranstaltet. Die Veranstaltung fand auf dem Gelände der Staatlichen Feuerwehrschule in Lappersdorf statt. Rettungsdienste und Feuerwehren aus dem gesamten ostbayerischen Raum trainierten dort gemeinsam seltene und anspruchsvolle Einsatzszenarien. Dabei wurden sie von Ausbildern der Staatlichen Feuerwehrschule, erfahrenen Notärzten sowie den Berufsfachschulen für Rettungsdienst des BRK und der Malteser aus Regensburg angeleitet.
Ziel: eine schnelle und patientenorientierte Versorgung von schwer verletzten Menschen
Landrätin Tanja Schweiger als Verbandsvorsitzende des ZRF dankte bei ihrem Besuch den überwiegend ehrenamtlich tätigen Einsatzkräften für ihr großes Engagement und ihre Bereitschaft, sich für die Sicherheit der Bevölkerung einzusetzen. „Die reibungslose Zusammenarbeit und eine gut funktionierende Kommunikation unter allen Beteiligten sind eine entscheidende Voraussetzung für eine schnelle und patientenorientierte Versorgung von schwer verletzten Menschen“, so die Landrätin.
Diese Kommunikation und das gegenseitige Verständnis der Rettungskräfte für die Arbeit der anderen Fachgebiete wurden am „TraumaTag“ in verschiedenen Einsatzszenarien geübt. Besonders herausfordernd waren ein unter einem umgestürzten Bus eingeklemmtes Kind und ein Verkehrsunfall mit Beteiligung eines Zuges. Diese nicht alltäglichen Einsatzsituationen stellten die Notärzte, Notfallsanitäter und die Feuerwehrkräfte vor besondere Herausforderungen, welche mit hohem Einsatz und Professionalität von den Fachkräften bewältigt werden konnten.
Bereits zu Beginn des „TraumaTages“ dankten Dr. Markus Werkmann und Franz Liegl, Fachbereichsleiter der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg, den Teilnehmenden der Rettungsdienste des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) in Cham und Regensburg, den Johannitern in Regensburg und Ingolstadt, den Maltesern in Regensburg und Ingolstadt, der RKT Rettungsdienst gGmbH, der Berufsfeuerwehr Regensburg, den Freiwilligen Feuerwehren aus Alteglofsheim, Buch, Hunderdorf, Lupburg, Mainburg, Postau und Roding, den Unterstützungsgruppen örtliche Einsatzleitung aus dem Landkreis Eichstätt und der Sanitätseinsatzleitung aus Ingolstadt sowie den Ausbildern der Feuerwehrschule und der Berufsfachschulen für Rettungsdienst für ihren Einsatz.
Landkreis Regensburg / RNRed