Ein 20-jähriger Syrer ist am Freitagnachmittag bei einem Badeunfall verstorben. Trotz schnellen Reaktionen von Passanten und Reanimationsversuchen verstarb der junge Mann in einem Regensburger Krankenhaus.
Im Rahmen eines Badeausflugs gingen am Freitagnachmittag, den 29. Mai, eine 21-jährige Deutsche und ein 20-jähriger Syrer am Guggenberger See in Neutraubling baden. Der junge Mann konnte eigenen Angaben zufolge schwimmen und ging selbstständig ins Gewässer. Dort war er bereits nach wenigen Minuten nicht mehr zu sehen, sodass seine Begleiterin und Passanten die Suche aufnahmen. Zwei Passanten fanden den jungen Mann unter Wasser und brachten ihn an Land, wo sofort mit Reanimationsmaßnahmen begonnen wurde. Der eingetroffene Rettungsdienst führte diese bis in ein Regensburger Krankenhaus fort, wo der junge Mann an eine Herz-Lungen-Maschine angeschlossen wurde. Trotz der umfangreichen und schnellen Hilfe verstarb der Mann im Krankenhaus.
Polizei gibt Tipps für Badeausflüge
Die Polizei bittet in diesem Zusammenhang für ein sicheres Badeerlebnis:
- Schwimmkenntnisse prüfen: Gehen Sie niemals ins Wasser, wenn Sie sich nicht absolut sicher in der Tiefe und den Bedingungen des Gewässers bewegen können
- Vorsicht bei ungesicherten Gewässern: Weiher, Teiche und kleine Seen bieten oft keine Kontrolle über die Wassertiefe oder die Bodenbeschaffenheit (Schlamm, Algen, Hindernisse)
- Keine Selbstüberschätzung: Auch bei warmer Luft kann die Wassertemperatur zu einem Kälteschock führen, der körperliche Reaktionen wie Atemnot auslöst
- Niemals allein baden: Suchen Sie zum Schwimmen immer Orte auf, an denen im Notfall Hilfe schnell verfügbar ist
- Aufsichtspflicht beachten: Kinder und Jugendliche dürfen niemals ohne direkte Aufsicht eines Erwachsenen in der Nähe von Gewässern spielen
- Schnelle Hilfe leisten: Bei scheinbar ertrinkenden Personen Unbeteiligte dazu holen, den Notruf wählen und möglichst von Land Hilfe leisten und ohne sich selbst in Gefahr zu bringen
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed