Nach einer schweren Auseinandersetzung zwischen 40 Personen im Regensburger Ostpark mit insgesamt neun Verletzten bittet die Kriminalpolizei um Mithilfe. Die Ermittler suchen dringend Zeugen sowie Videoaufnahmen des Vorfalls, um die Hintergründe der Eskalation umfassend aufzuklären.
Wie die Polizeiinspektion Regensburg Süd bereits berichtet hat, kam es am Donnerstagabend, den 28. Mai, im Ostpark in Regensburg zu einem größeren Polizeieinsatz nach einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen. Die Kriminalpolizeiinspektion Regensburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Aufgrund der großen Anzahl an beteiligten Personen und zur schnelleren Aufklärung des Sachverhalts wurde eine Ermittlungsgruppe gegründet.
34-Jährige griff 39-jährige Frau brutal an
Die Hintergründe der Tat sind noch nicht umfassend geklärt und Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Der Auslöser der Streitigkeit war nach aktuellem Ermittlungsstand eine Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen von Kindern, die sich mit nassen Schwämmen bewarfen. Daraufhin kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung der Eltern. Dabei soll eine 34-jährige Somalierin eine bereits am Boden liegende 39-jährige Irakerin mit mehreren Tritten gegen den Kopf schwer verletzt haben. Gegen die Somalierin wird wegen gefährlicher Körperverletzung ermittelt. Insgesamt wurden bei dem Vorfall neun Personen verletzt.
Die 39-jährige Irakerin musste vor Ort beatmet werden und wurde mit dem Verdacht auf ein Schädel-Hirn-Trauma in ein Krankenhaus gebracht. Sie kam auf die Intensivstation und wurde am darauffolgenden Tag auf die Normalstation verlegt. Inzwischen befindet sich die Frau nicht mehr im Krankenhaus. Die 34-jährige Somalierin sowie eine 30-jährige Somalierin kamen mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus.
Insgesamt waren acht Nationalitäten (deutsch, somalisch, irakisch, türkisch, mazedonisch, tunesisch, italienisch und ukrainisch) an der Auseinandersetzung beteiligt. Welche Rolle die Nationalitäten bei der Auseinandersetzung spielten, ist aktuell noch nicht umfassend geklärt.
Zeugen werden dringend gesucht
Um den Vorfall umfassend aufklären zu können, werden Zeugen gesucht, die das Geschehen am Abend des 28.05.2026 im Ostpark in Regensburg beobachtet haben und möglicherweise Videos davon angefertigt haben. Diese Videos sind wichtiges Beweismaterial, das von den Ermittlern dringend benötigt wird. Zeugen werden gebeten, sich bei der Kriminalpolizeiinspektion Regensburg unter der Rufnummer 0941/506-2888 zu melden.
Polizeipräsidium Oberpfalz / RNRed