Die Planungen für die Nordspange Regensburg schreiten weiter voran. Beim zweiten Info-Markt im Salzstadel erhalten Interessierte Einblicke in das Infrastrukturprojekt und können direkt mit Fachleuten aus Verwaltung und Planung ins Gespräch kommen. Alle weiteren Informationen zu der Veranstaltung finden Sie hier.
Am Samstag, den 11. Juli 2026, haben Anwohner und Interessierte die Möglichkeit, sich auf dem zweiten Info-Markt zur Nordspange Regensburg im Salzstadel an der Steinernen Brücke (Weiße-Lamm-Gasse 1, 93047 Regensburg) über den aktuellen Planungsstand zum Infrastrukturprojekt für den Regensburger Norden zu informieren, das den Ausbau der Nordgaustraße, den Neubau der Sallerner Regenbrücke und den Umbau des Lappersdorfer Kreisels umfasst.
In der Zeit von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr ist der Infomarkt im Brücksaal des Salzstadels geöffnet. Interessierte können sich in verschiedenen Themenbereichen über die aktuellen Planungsstände informieren und ihre Fragen zum Projekt an die anwesenden Fachleute der Stadt Regensburg und des Staatlichen Bauamts Regensburg richten.
Stellungnahme im Podiumsgespräch
Um 14:30 Uhr wird im Rahmen des Infomarkts ein öffentliches Podiumsgespräch stattfinden, in dem Vertreter aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zum Projekt Stellung nehmen werden:
- Dr. Thomas Burger, Oberbürgermeister der Stadt Regensburg
- Florian Plajer, Planungs- und Baureferent der Stadt Regensburg
- Tanja Schweiger, Landrätin des Landkreises Regensburg
- Dr. Jürgen Helmes, Hauptgeschäftsführer der IHK Regensburg für Oberpfalz/Kelheim
- Jürgen Kilger, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer NiederbayernOberpfalz
Hintergrund zur Nordspange Regensburg
Die Nordspange Regensburg ist ein zusammenhängendes Gesamtvorhaben von Bund, Freistaat Bayern, Stadt Regensburg, Landkreis Regensburg, Markt Lappersdorf und der Autobahn GmbH des Bundes. Die Nordspange Regensburg umfasst den Ausbau der Nordgaustraße, den Neubau der Sallerner Regenbrücke und den Umbau des Lappersdorfer Kreisels. Die Federführungen für Planung und Bau liegen beim Staatlichen Bauamt Regensburg und der Stadt Regensburg. Ziel des Infrastrukturprojekts ist es, die Verkehrsverhältnisse im Regensburger Norden für den Regional-, den Wirtschafts- und den Stadtverkehr erheblich zu verbessern. Nach der Umsetzung ermöglicht die Nordspange Regensburg den Verkehrsteilnehmern, ihre Ziele künftig über eine leistungsfähige Achse zu erreichen, ob mit dem Auto, dem Lieferwagen oder dem Bus (ÖPNV). Darüber hinaus wird für den Radverkehr und die Fußgänger dank der Sallerner Regenbrücke eine direkte Querungsmöglichkeit über den Regen entstehen – an einer Stelle, an der es heute auf langer Strecke keine gibt. Das Planfeststellungsverfahren für die Nordspange wurde 2007 eingeleitet, ab 2014 erfolgte nochmals eine umfassende, detaillierte und aktualisierte Umwelterfassung mit zugehörigen Umweltgutachten. Die strengen Umweltverträglichkeitsprüfungen hat das Projekt erfolgreich absolviert. Es wurden weitreichende Schutzmaßnahmen für Mensch, Natur und Landschaft festgelegt. Baurecht besteht seit Ende 2024. Für die drei Teilprojekte begannen im Jahr 2025 die Detailplanungen, bei denen die Bauausführung konkret vorbereitet wird. Dazu gehören auch Gespräche zum Grunderwerb mit den Hauptbetroffenen sowie die Ausschreibung und Vergabe von Leistungen für Planung, Projektsteuerung und Ausführung. Das Ziel ist es, sämtliche Planungen zügig abzuschließen und so bald wie möglich mit dem Bau zu beginnen.
Projektkommunikation Nordspange Regensburg im Auftrag des Staatlichen Bauamts Regensburg und der Stadt Regensburg / RNRed