Autofahrer im Raum Regensburg müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Am Autobahnkreuz Regensburg wird die Überfahrt von der A3 aus Richtung Nürnberg auf die A93 Richtung Hof/Weiden für zwei Wochen gesperrt. Zudem kommt es im Juli zu weiteren Verkehrsbehinderungen – und auch für den Herbst ist bereits eine Vollsperrung angekündigt.
Von Donnerstag, den 16. Juli, bis voraussichtlich Donnerstag, den 30. Juli, ist die Überfahrt von der A 3 aus Nürnberg kommend auf die A 93 in Richtung Hof/Weiden am Autobahnkreuz Regensburg gesperrt. Grund für die Sperrung sind Arbeiten im Rahmen der Vorarbeiten zum Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks im Autobahnkreuz Regensburg. Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die von der A 3 aus Nürnberg kommend auf die A 93 in Richtung Hof/Weiden wechseln möchten, werden während der Sperrzeit über die Anschlussstelle Regensburg-Universität umgeleitet.
Die Umleitungskarte steht auf der Projektwebseite www.kreuz-regensburg.de unter Service zum Download bereit.
Fahrbahnverengungen im Bereich Autobahnkreuz Regensburg
Während der Vorarbeiten werden die Fahrstreifen der A 93 im Bereich des Autobahnkreuzes Regensburg je nach Baufortschritt verengt an den jeweils wechselnden Baubereichen vorbeigeführt – ab 22. Juli 2026 auch zwischen der Anschlussstelle Regensburg-Königswiesen und dem Autobahnkreuz. Für den durchgehenden Verkehr auf der A 3 sind am Autobahnkreuz Regensburg keine Einschränkungen geplant.
Vollsperrung der A 93 am Autobahnkreuz Regensburg im Oktober
Für das Wochenende 17./18. Oktober ist eine Vollsperrung der A 93 am Autobahnkreuz Regensburg in beide Fahrtrichtungen geplant, um die Behelfsbrücke am Autobahnkreuz einzuheben. Die Autobahn Südbayern wird rechtzeitig vorher gesondert über diese Sperrung informieren.
Projekthintergrund und Bauablauf
Der Grund für die Arbeiten ist der Ersatzneubau des Kreuzungsbauwerks Autobahnkreuz Regensburg und der A 93-Unterführungen Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl.
Das Kreuzungsbauwerk führt die A 3 über die A 93 und bildet das Herzstück des Autobahnkreuzes Regensburg. Unmittelbar nördlich des Autobahnkreuzes befinden sich die beiden Unterführungsbauwerke der A 93 an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl: eines führt die A 93 seit 1970 über die Ein- und Ausfahrtrampen, das andere über die Dürerstraße. Alle drei Bauwerke wurden in den 1960er Jahren gebaut und müssen aufgrund ihres baulichen Zustands und altersbedingter Schäden erneuert werden. Da sich die notwendigen Verkehrsführungen räumlich überschneiden, hat die Autobahn Südbayern entschieden, alle drei Maßnahmen zeitlich zu bündeln, um die baubedingten Einschränkungen auf der A 93 so gering wie möglich zu halten. Dazu dienen die umfangreichen Vorarbeiten im Jahr 2026, die auch die Errichtung einer Behelfsbrücke am Autobahnkreuz vorsehen.
Hauptarbeiten dauern vier Jahre
Die eigentlichen Hauptarbeiten – Abbruch und Neubau der Brücken – beginnen 2027 und dauern voraussichtlich vier Jahre. Für das Jahr 2031 ist der Rückbau der Behelfsbrücke geplant.
Das Kreuzungsbauwerk besteht aus 4 Teilbauwerken, die nacheinander abgebrochen und neugebaut werden. Dies ermöglicht es, während der gesamten Bauzeit insbesondere den durchgehenden Verkehr in alle Fahrtrichtungen auf beiden Autobahnen offenzuhalten. Auch die beiden Brücken an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl bestehen aus mehreren Teilbauwerken, die ab 2027 nacheinander abgebrochen und neugebaut werden. Die Vorarbeiten dazu laufen. Die Autobahn Südbayern hat die Gesamtkosten für die Ersatzneubauten des Kreuzungsbauwerks am Autobahnkreuz Regensburg und der beiden Unterführungen an der Anschlussstelle Regensburg-Kumpfmühl mit rund 70 Mio. Euro veranschlagt. Stets aktuelle Informationen zum Projekt und seinen Einschränkungen finden Interessierte auf der Projektwebseite www.kreuz-regensburg.de.
Die Autobahn Südbayern empfiehlt den Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern auf der A 3 und der A 93 im Raum Regensburg, mehr Zeit für ihre Fahrten einzuplanen – insbesondere im Zeitraum der Sperrung.
Die Autobahn GmbH des Bundes / RNRed