Wer nach Alkohol- oder Drogenkonsum den Führerschein verloren hat, steht häufig vor vielen Fragen rund um die Medizinisch-Psychologische Untersuchung. Die Caritas Fachambulanz für Suchtprobleme informiert im Juli kostenlos über den Ablauf und erklärt, wie man sich am besten darauf vorbereitet.
Unter dem Titel „MPU – was erwartet mich?“ gibt die Veranstaltung Betroffenen und Angehörigen am 15. Juli einen umfassenden Überblick über Voraussetzungen, Abläufe und Möglichkeiten der Vorbereitung. Die Veranstaltung dauert von 17:30 bis 19:00 Uhr und findet in der Hemauer Straße 10c in Regensburg statt.
„Da fällt man sowieso beim ersten Mal durch“
„Mit guter Vorbereitung legen die Betroffenen einen soliden Grundstein für das Bestehen der Untersuchung“, betont Marion Santl, Leiterin der Caritas Fachambulanz. Gerüchte wie „Da fällt man sowieso beim ersten Mal durch“ könne sie nicht bestätigen. Wichtig sei, sich frühzeitig Hilfe zu suchen, um die Fahreignung wiederherzustellen.
MPU bestehen
Im Rahmen der Veranstaltung erfahren die Teilnehmenden, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um die MPU erfolgreich zu bestehen. Dabei wird erläutert, wie ein MPU-Bescheid richtig gelesen und die darin enthaltene Fragestellung verstanden werden kann. Ebenso wird thematisiert, warum überhaupt eine MPU angeordnet wird, und was genau von den Betroffenen erwartet wird. Welche Rolle spielen dabei Abstinenznachweise, Drogenscreenings oder Haaranalysen? Die Fachambulanz bietet einen umfassenden Überblick über die einzelnen Bausteine der MPU-Vorbereitung und gibt hilfreiche Tipps für den Weg zurück zur Fahrerlaubnis.
Telefonische Anmeldung
Beim Vorbereitungsabend stehen Marion Santl und Fachberater Wolfgang Keim Rede und Antwort. Eine telefonische Anmeldung bis Dienstag, 14. Juli, über die Rufnummer 0941-630827-0 ist erwünscht. Zudem können spontan Interessierte auch ohne Anmeldung kommen.
Caritas Diözesanverband / RNRed