Wie soll sich Regensburg in den kommenden Jahren entwickeln? Mit der „Haltestelle Zukunft“ entsteht am Fischmarkt für mehrere Wochen ein neuer Treffpunkt für den Austausch über die Stadt von morgen. Bürgerinnen und Bürger können dort ihre Erfahrungen, Fragen und Ideen einbringen und mit Fachleuten ins Gespräch kommen.
Vom 11. September bis 16. Oktober 2026 wird der Fischmarkt zur „Haltestelle Zukunft“. Die veränderte Verkehrssituation durch die Baustelle in der Engelburgergasse bietet die Gelegenheit, ein neues Format für Regensburg zu erproben: Mitten im öffentlichen Raum an der gesperrten Keplerstraße entsteht ein Ort des Zukunftsdialogs – ein Begegnungsort zu aktuellen Fragen der Stadtentwicklung und der Zukunft Regensburgs.
Mit der „Haltestelle Zukunft“ hat Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger einen Dialogprozess angestoßen, der unterschiedliche Formate nutzt, um Stadtgesellschaft, Verwaltung sowie Institutionen und Initiativen miteinander ins Gespräch zu bringen. Ziel ist es, den Austausch über zentrale Zukunftsfragen, Herausforderungen und mögliche Lösungen zu ermöglichen und unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen.
Austausch außerhalb gewohnter Räume
Denn die Herausforderungen für die Zukunft sind vielfältig, einfache Antworten sind kaum möglich. Lösungen können nur gemeinsam entwickelt werden. Dafür verlässt der Dialog bewusst die gewohnten Räume: Die Bürgerschaft und die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung treffen sich nicht bei einer klassischen Informationsveranstaltung, sondern in kleinen Gesprächsrunden, in spielerischen Formaten oder im Gehen durch die Stadt. So treffen fachliches Wissen und persönliche Erfahrungen aufeinander. Es öffnet sich Raum für Fragen und Erklärungen, für die Aushandlung von Widerständen und neuen Ansätzen.
Die Eröffnung findet am Freitag, 11. September 2026, um 16 Uhr mit Oberbürgermeister Dr. Thomas Burger statt. In den Wochen darauf folgen weitere Haltestellen.
Verschiedene Formate bis Mitte Oktober
Bei Kaffee und Kuchen kann die Bürgerschaft am 17. und 24. September sowie am 8. Oktober in kleinen themenspezifischen Runden mit Fachleuten aus Stadtverwaltung und Politik in den Austausch kommen. Beim Dialogspiel „Eine Stunde reden“ am 26. September können bis zu 20 Teilnehmende in kleinen moderierten Runden unterschiedliche Perspektiven in den Raum stellen und wesentliche Zukunftsfragen aushandeln.
Daneben bietet ein Stadtspaziergang am 20. September, am 1. Oktober und am 4. Oktober eine Zeitreise rund um den Fischmarkt an: es geht zurück in die Vergangenheit, ebenso wendet sich der Blick auf die kommenden Jahre.
Abschluss mit gemeinsamer Bilanz
Am 16. Oktober erreicht die „Haltestelle Zukunft“ ihre vorerst letzte Station. Zum Abschluss wird Bilanz gezogen: Was wurde gehört, was hat überrascht – und welche Impulse nehmen Stadtgesellschaft, Politik und Verwaltung aus den vergangenen Wochen mit.
Wer erfahren möchte, was sich in Regensburg bewegt, eigene Gedanken einbringen oder einfach mitreden möchte, ist herzlich eingeladen auf dieser Reise einzusteigen. Alle Angebote sind kostenfrei, für einzelne Formate ist aufgrund begrenzter Plätze eine Anmeldung erforderlich.
Weitere Formate entwickeln sich gerade. Mehr zum Programm unter www.kreativbehoerde.de/aktuelles/haltestelle-zukunft
Die „Haltestelle Zukunft“ ist ein Projekt der Kreativbehörde der Stadt Regensburg und wird von der bauwärts gGmbH durchgeführt.
Stadt Regensburg / RNRed