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Am Sonntag abend um 19.12 Uhr waren alle 201 Stimmbezirke für die Oberbürgermeisterwahl 2014 ausgezählt. Knapper ging es in einem ersten Wahlgang noch nie aus. Joachim Wolbergs kam auf 49,97 Prozent aller Stimmen. Ganze 18 Stimmen fehlten dem SPD-Bürgermeister für den direkten Einzug ins Rathaus. So verbleibt bei der Stichwahl in zwei Wochen noch eine kleine Chance für Christian Schlegl. Der CSU-Kandidat kam auf lediglich 32 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag mit 49,82% fast identisch zum Ergebnis von 2008, als Joachim Wolbergs schon einmal in eine Stichwahl musste. Damals unterlag der sympathische Familienvater noch hauchdünn dem Amtsinhaber Hans Schaidinger. Dieser konnte sich nach 18 Jahren an der Spitze der Stadt diesesmal entspannt zurücklehnen und verfolgte den bis zur letzten Sekunde spannenden Showdown zwischen seinen potentiellen Nachfolgern am "Chefrechner" der Wahlleiter im Leeren Beutel (Foto rechts).


"Nach den letzten Umfragen der Regensburger Nachrichten und vielen Gesprächen hatten wir zwar die Vermutung, dass wir vorne liegen. Aber die Deutlichkeit zeigt ganz klar den Auftrag, den uns die Bürgerinnen und Bürger Regensburgs damit erteilen", so ein völlig überwältigter Wahlsieger Joachim Wolbergs, der erst wenige Minuten nach Bekanntgabe des Endergebnisses hochzufrieden aber völlig überwältigt mit seiner Frau Anja und Mitstreitern den Leeren Beutel erreichte (Foto links).

Waren es noch zu Beginn der Wahlparty die Anhänger der Jungen Union, die für Stimmung sorgten,  verdunkelten sich die Mienen der CSU-Anhänger von Hochrechnung zu Hochrechnung. Erst als das Zwischenergebnis vor den letzten drei noch fehlenden Stimmbezirken für Wolbergs im Hundertstel-Bereich knapp unter die 50%-Marke rutschte, rang das dem unterlegenen Lager wieder verhaltenen Applaus ab.

Das Minimalziel hat die CSU also gerade noch so erreicht: Bis zu Stichwahl am 30. März geht es nun für Christian Schlegl darum, binnen 14 Tagen das verlorene Vertrauen der Wähler in die jahrelang sich selbst zerfleischende Regensburger CSU zurück zu gewinnen. Eine schwere Hypothek.

"Noch heute Nacht beginnt die Druckerei damit, die Stimmzettel zu drucken", verrät Hans Schaidinger, der zu verstehen gibt, dass eine Stichwahl eigene Gesetze hat, und dort noch alles möglich sei. Vor acht Jahren habe sein Verfolger Wolbergs mit 27 Prozent nach dem ersten Wahlgang weit hinten gelegen um dann in der Stichwahl mit mehr als 47 Prozent ganz nah ran zu kommen.


Von insgesamt 109.136 Stimmberechtigten haben 54.368 Wähler ihr Kreuz gemacht. 27.011 Wähler gaben Joachim Wohlbergs ihre Stimme, 17.458 Wähler entschieden sich für Christian Schlegl, der seinem Kontrahenten unmittelbar nach feststehendem Endresultat gratulierte (Foto links unten).

Auffällig ist: Nur die Umfrage-Werte des OB-Barometers auf www.regensburger-nachrichten.de spiegelten in etwa das tatsächliche Wahlergebnis wieder. Die Ergebnisse der anderen Kandidaten und alle weitere Informationen zur Wahl finden Sie unter: http://www.regensburg.de/wahl/ergebnisse/362000_000889/




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