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Bei einem Besuch des Staatssekretärs Florian Pronold wurde am Freitag, 18. Juli, zusammen mit Oberbürgermeister Joachim Wolbergs über Städtebauförderung und geförderten Wohnungsbau beraten. Themen des Gesprächs waren aber auch das Welterbeprogramm und das Projekt "Soziale Stadt".

Das Projekt "Soziale Stadt" ist laut Staatssekretär Florian Pronold eine Besonderheit innerhalb der Städtebauförderung, da man neben der Investition in Gebäude und das Zusammenleben der Menschen auch aktive Integration leistet. In der letzten Legislaturperiode wurden die Mittel für "Soziale Stadt" vom Deutschen Bund massiv gekürzt, nun aber wurde verhandelt und vereinbart, dass sie fast vervierfacht werden. Die Stadt Regensburg plant nun nach der Vollendung der Sanierungsarbeiten der Humboldtstraße, die über zehn Jahre dauerten, neue Projekte.

Beschluss eines neuen Welterbeprogramms

Pronold betonte außerdem, dass Regensburg ja nicht nur als "nördlichste Stadt Italiens" bekannt ist, sondern auch als Unesco-Weltkulturerbestadt, von denen es in Deutschland nicht viele gibt. Vor zwei Wochen wurde daher beschlossen, dass es wieder ein Welterbeprogramm des Bundes geben soll. Im alten Programm flossen rund 10 Millionen Euro für Sanierungen in die Domstadt. Oberbürgermeister Joachim Wolbergs ist ambitioniert, nun wieder ähnlich hohe Mittel nach Regensburg zu holen. Florian Pronold wertete es als positiv, dass man schon jetzt über mögliche Planungen reden konnte, schließlich wolle der Bund, dass das Geld vor Ort gut eingesetzt werden kann. "Es freut mich, dass wir hier in beiden großen Feldern ? Städtebauentwicklung und Welterbeprogramm ? nun auf Bundesebene die Voraussetzung haben, von denen die Stadt Regensburg wirklich profitieren kann.", fügte er hinzu. Für die Zukunft wurde außerdem ein heißer Draht vereinbart, damit man sich mit Problemen, die in der Stadt auftauchen, an den Staatssekretär wenden kann. Laut Joachim Wolbergs wird man sich in Zukunft beim Thema "Schaffen von Wohnraum" auch mehr Gedanken darüber machen, wie man am besten Quartiere entwickelt mit entsprechender Infrastruktur, Familienzentren, Quartierszentren und einer Stadtteilbücherei, anstatt "dass wir einfach schnell irgendwas hochziehen".

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Foto: (von links) Matthias Ripp, Joachim Wolbergs, Florian Pronold, Anton Seldmeier

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