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Auf der Bürgermeisterkonferenz des Landkreises Regensburg präsentierte Ludwig Friedl, Geschäftsführer der Energieagentur Regensburg, das brandneue Energiebetreuungspaket für Gemeinden. Die Kommunen können aus einem Baukastensystem drei Leistungsmodule auswählen und auf eine Laufzeit von vier Jahren die Dienste in den Bereichen Energiemanagement, Energiecoaching und Moderation und Öffentlichkeitsarbeit in Anspruch nehmen.



"Das ist ein gutes Angebot für die Gemeinden, die kommunale Energiewende vor Ort zusammen mit kompetenten Fachleuten selbst in die Hand zu nehmen", erklärte Landrätin Tanja Schweiger. Die Gemeinden können selbst entscheiden ob sie nur einen, zwei oder alle drei Bausteine bei der Energieagentur buchen wollen. Bei Modul "Energiemanagement" werden anhand von zwei kommunalen Gebäuden eine Ist-Analyse und eine Verbrauchsauswertung, Potentialermittlungen, Maßnahmenempfehlungen und Mitarbeiterschulungen angeboten. Dies kostet die Gemeinde 2.500 Euro pro Jahr, wobei eine Förderung in Höhe von bis zu 40 Prozent möglich ist, so Friedl.

Der zweite Baustein "Energiecoaching" zielt darauf ab, in den Gemeinden ein Energieteam zu gründen und sogenannte "Kümmerer" vor Ort auszubilden. Die Energieagentur begleitet dabei die Gemeinden und führt auch zusammen mit ihnen Workshops durch. Kostenpunkt: 1.250 Euro pro Jahr. Das dritte Modul "Information, Moderation und Öffentlichkeitsarbeit" begleitet die Gemeinden z.B. bei der Vorbereitung von Energiethemen für Gemeinderatssitzungen oder Bürgerversammlungen. Hierzu werden auch Fachbeiträge erstellt. Die Kosten betragen hierfür pro Jahr 1.000 Euro. "Mit dem neuen Angebot über vier Jahre hinweg, wird sichergestellt, dass nicht nur etwas begonnen wird, sondern die Projekte auch bis zum Ende durchgeführt werden", warb Ludwig Friedl für das neue Angebot.

Bei Landrätin Tanja Schweiger bedankte sich Friedl für die Unterstützung bei der Energiebildungsoffensive im Landkreis. Im Rahmen des Programms "Bewusstseinsbildung zur Energieeinsparung" besucht die Energieagentur Regensburg e.V. ab dem kommenden Schuljahr jährlich alle Schulen, von denen der Landkreis Sachaufwandsträger ist. Dazu gehören die Sonderpädagogischen Förderzentren Hemau, Neutraubling, Regenstauf, die Realschulen Neutraubling, Obertraubling und Regenstauf, die Gymnasien Lappersdorf und Neutraubling und das Beruflichen Schulzentrum Regensburger Land. Ziel ist es, die Nachhaltigkeit und Beschäftigung jeder Schülerin und jedes Schülers mit diesem Thema zu sichern. Dafür stellt der Landkreis aus Spendengeldern der Sparkasse Regensburg im nächsten Schuljahr 11.000 Euro zur Verfügung.

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Foto: Landratsamt

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