Mit einer Mahnwache macht Greenpeace in Regensburg auf die drohende Einschränkung des Umwelt-Verbandsklagerechts aufmerksam. Dieses Recht ist ein zentrales Werkzeug, um Umweltverstöße aufzudecken und Natur wirksam zu schützen. Die Aktion ist am Neupfarrplatz geplant.
Am Samstag, den 24. Januar 2026, ruft Greenpeace Regensburg zu einer Mahnwache am Neupfarrplatz von 13:00 Uhr bis 14:00 Uhr auf. Anlass ist die geplante Einschränkung des Umwelt-Verbandsklagerechts – eines zentralen Instruments zum Schutz von Natur und Umwelt. Die Aktion setzt ein deutliches Zeichen gegen den Abbau demokratischer Mitwirkungsrechte.
„Ein gefährlicher Angriff auf grundlegende Umwelt- und Beteiligungsrechte“
Mit der Aktion protestiert Greenpeace Regensburg wiederholt gegen die geplante Einschränkung des Umwelt-Verbandsklagerechts. Dieses Recht ermöglicht es anerkannten Umweltorganisationen, gegen rechtswidrige Genehmigungen zu klagen und so Natur und Umwelt wirksam zu schützen. Die derzeit diskutierten gesetzlichen Änderungen würden dieses zentrale Instrument erheblich schwächen.
Nach Einschätzung von Greenpeace Regensburg hätte eine Einschränkung des Umwelt-Verbandsklagerechts gravierende Folgen: Umweltauflagen könnten leichter umgangen werden, während Rechtsverstöße seltener aufgedeckt und geahndet würden.
„Die geplante Beschneidung des Umwelt-Verbandsklagerechts ist ein gefährlicher Angriff auf grundlegende Umwelt- und Beteiligungsrechte“, erklärt Greenpeace Regensburg. „Wer Umweltorganisationen schwächt, nimmt der Natur eine entscheidende Stimme vor Gericht.“
Mit der Mahnwache fordert Greenpeace Regensburg den uneingeschränkten Erhalt des Umwelt-Verbandsklagerechts und setzt ein deutliches Zeichen gegen den Abbau demokratischer Mitwirkungsmöglichkeiten im Umwelt- und Naturschutz. Gerade angesichts der sich zuspitzenden Umwelt- und Klimakrisen seien starke zivilgesellschaftliche Kontrollmechanismen unverzichtbar.
Greenpeace Regensburg
/ RNRed