Die Linke Regensburg hat einen neuen Kreisvorstand gewählt - Jonas Gelner und Patricia Hümmer führen den Kreisverband in Zukunft. Auf der Mitgliederversammlung wurden personelle Weichen gestellt und die politische Ausrichtung für die kommende Stadtratslegislatur bekräftigt. Ziel bleibt eine klare Oppositionsrolle und mehr Basisdemokratie.
Am Samstag, den 17. Januar, fand die Kreismitgliederversammlung der Linken im Regensburger Gewerkschaftshaus statt. Im Zentrum stand die Wahl eines neuen Vorstands.
Neuer Kreisvorstand gewählt
Mitglieder des neuen Kreisvorstands sind künftig Cassandra Andraschko, Luisa Giesbertz, Zoe Mühl, Shanice Moore, Arthur Baumann, Johanna Finkenzeller, Jonathan Brune und Sarah Saß. Als jugendpolitische Sprecher fungieren Anna Siebenhaar und Florian Glonegger. Michelle Hake bleibt weiterhin als Schatzmeisterin für die Finanzen zuständig. Jonas Gelner und Patricia Hümmer führen den Kreisverband in den nächsten zwei Jahren als Sprecher.
Gelner erklärte: „Ich freue mich darauf, diese Aufgabe zu übernehmen. Zusammen werden wir weiter für ein solidarisches, soziales und gerechtes Regensburg kämpfen!“ Hümmer ergänzte: „Wir sind weiterhin die einzige Alternative zu einem System, in dem stets Profite im Mittelpunkt stehen, nicht das Wohlergehen der Menschen.“
Glückwünsche aus der Stadtratsfraktion
Laura Neumann und Sebastian Wanner, das Spitzenduo der Regensburger Linken bei der Stadtratswahl, gratulierten zur Wahl. „Wir freuen uns sehr auf die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Stadtratsfraktion und dem neu gewählten Kreisvorstand. Wir sind uns sicher: Das wird ein voller Erfolg!“, so Wanner. Laura Neumann ergänzte: „Der neue Vorstand strahlt vor Energie und Tatendrang. Auch über den Wahlkampf hinaus wird man in der Regensburger Politiklandschaft nicht an uns vorbeikommen.“
Politische Ausrichtung beschlossen
Auf der Versammlung wurden neben den Wahlen auch Anträge zur inhaltlichen Ausrichtung beschlossen. Die Linke versteht sich in der kommenden Stadtratslegislatur als kritische Oppositionspartei. Die Mitglieder rieten den zukünftigen Stadträten von einer Koalition ab. Das Ziel, die Partei möglichst basisdemokratisch zu gestalten, wurde auf der Versammlung bekräftigt.
Kreisverband Regensburg / RNRed