Seit knapp zehn Jahren wird in Regensburg und der Region über den ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs, und seine „Spendenaffaire“ diskutiert. Das Verfahren wurde am vergangenen Mittwoch vor dem Landgericht München I erneut aufgerollt.
Seit Mittwoch, den 11. März, wird der Prozess gegen den ehemaligen Regensburger Oberbürgermeister, Joachim Wolbergs, vor dem Landgericht München I neu verhandelt: Gegenstand des Verfahrens ist erneut die Frage, ob und inwieweit sich Wolbergs der Vorteilsnahme im Zusammenhang mit hohen Spendensummen schuldig gemacht haben soll.
Zurückliegende Urteile
2019 wurde Wolbergs vom Regensburger Landgericht wegen zweifacher Vorteilsnahme für schuldig gesprochen, von der Verhängung einer Strafe wurde damals jedoch abgesehen. Der Bundesgerichtshof empfindet dies als falsch, zeitgleich plädiert Wolbergs für seine völlige Unschuld. Vor diesem Hintergrund muss der Prozess nun weitergeführt und neu verhandelt werden.
Kommende Verhandlungen
Es sind noch zwölf weitere Termine geplant, der letzte soll voraussichtlich im Mai stattfinden. Über das abschließende Urteil halten wir Sie auf regensburger-nachrichten.de auf dem Laufenden.
RNRed