Mit einer Fotoaktion hat Greenpeace in Regensburg ein Tempolimit auf Autobahnen und die Rückkehr des 9-Euro-Tickets gefordert. Ziel sei es, Emissionen schnell zu senken, den Verkehr sicherer zu machen und gleichzeitig bezahlbare Mobilität für alle zu stärken.
Die Ortsgruppe von Greenpeace in Regensburg hat am Montag, den 13. April, mit einer Fotoaktion zentrale verkehrspolitische Forderungen bekräftigt: ein bundesweites Tempolimit auf Autobahnen sowie die Wiedereinführung des 9-Euro-Tickets.
„Wir brauchen jetzt entschlossene politische Maßnahmen“
Mit der Aktion macht Greenpeace Regensburg auf die „dringende Notwendigkeit aufmerksam, den CO₂-Ausstoß im Verkehrssektor schnell und wirksam zu senken.“ Ein Tempolimit sei eine sofort umsetzbare Maßnahme mit großem Effekt für den Klimaschutz. Gleichzeitig erhöhe es die Verkehrssicherheit deutlich und trage dazu bei, die Zahl der Verkehrstoten und Verletzten zu reduzieren.
Auch die Rückkehr zum 9-Euro-Ticket steht im Fokus der Forderungen. Ein günstiger öffentlicher Nahverkehr entlaste Menschen finanziell und schaffe einen starken Anreiz, vom Auto auf Bus und Bahn umzusteigen. „Dadurch könnten Emissionen weiter gesenkt und Städte lebenswerter gestaltet werden.“
„Wir brauchen jetzt entschlossene politische Maßnahmen, die Klima, Menschen und soziale Gerechtigkeit gleichermaßen berücksichtigen“, erklärt Greenpeace Regensburg. „Ein Tempolimit und ein bezahlbarer Nahverkehr sind einfache und wirksame Schritte mit unmittelbarem Nutzen.“
Darüber hinaus betont die Organisation die Bedeutung einer geringeren Abhängigkeit von fossilen Energieimporten. Weniger Ölverbrauch im Verkehr bedeute nicht nur Klimaschutz, sondern auch mehr wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit.
Die Fotoaktion setze ein sichtbares Zeichen für die Verkehrswende und richte sich mit einem klaren Appell an die Bundesregierung.
Greenpeace Regensburg / RNRed