Regensburg zählt beim aktuellen IW-Gemeindecheck zu den besten Kommunen Deutschlands. Besonders bei Bildung, Gesundheit und Freizeit punktet die Domstadt. Deutlich schlechter fällt jedoch die Bewertung beim Thema Mobilität aus – hier sieht die Stadtratsfraktion der Grünen großen Nachholbedarf.
Beim diese Woche veröffentlichen IW-Gemeindecheck schneidet die Stadt Regensburg mit Rang 269 von fast 11.000 Kommunen in der Bundesrepublik sehr gut ab. Der Gemeindecheck des Instituts für deutsche Wirtschaft bewertet die Infrastruktur vor Ort in verschiedenen Kategorien. In fast allen dieser Kategorien schneidet Regensburg sehr gut ab, doch das Thema Mobilität drückt die Wertung deutlich.
„Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf im Bereich Mobilität ist“
„In Kategorien wie Bildung, Gesundheit und auch Freizeit schneidet Regensburg ziemlich gut ab,“ erklärt Stadtrat Dr. Stefan Christoph. Regensburg liege demnach in den Kategorien unter den besten zehn Prozent. „Darüber freuen wir uns, weil es zeigt, dass wir den Menschen hier eine gute und lebenswerte Infrastruktur anbieten können. Gleichzeitig dürfen wir uns darauf nicht ausruhen“. Dass das so bleibe, sei jetzt Aufgabe der Stadtpolitik. Die Koalitionsvereinbarung im Stadtrat sei dafür eine gute Grundlage.
Nicht so gut schneidet Regensburg hingegen beim Thema Mobilität ab: „Auf Platz 3.152 liegt Regensburg hier eher abgeschlagen“, so Fraktionsvorsitzende Maria Simon. „Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf im Bereich Mobilität ist. Wir brauchen endlich ein höherwertiges ÖPNV-System für unsere Stadt, dass viele Menschen gleichzeitig umweltfreundlich und bequem vorwärts bringen kann.“ Deswegen habe die Koalition vereinbart, die Weiterentwicklung des ÖPNV voranzutreiben und neue Systeme zu prüfen. Dazu könnte laut den Stadtratsgrünen auch eine Straßenbahn mit aktualisierter Planung gehören.
Fraktionsbüro BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN / RNRed