Mit einer öffentlichen Briefaktion in der Regensburger Innenstadt hat die Initiative Greenpeace Regensburg Bürgerinnen und Bürger mobilisiert, sich für eine Klima- und Energiewendepolitik einzusetzen. Die unterzeichneten Schreiben sollen nun führende SPD-Politiker in Berlin erreichen.
Greenpeace Regensburg hat am Samstag, den 06. Juni, mit einer öffentlichen Aktion in der Regensburger Innenstadt zahlreiche Bürgerinnen und Bürger dazu eingeladen, Briefe an führende Vertreterinnen und Vertreter der SPD zu unterzeichnen. Die Schreiben richten sich unter anderem an die Bundestagsabgeordneten Dr. Matthias Miersch und Dr. Nina Scheer sowie an den SPD-Parteivorstand in Berlin.
Mit der Aktion wollte Greenpeace Regensburg den öffentlichen Druck für eine konsequente Klima- und Energiewendepolitik erhöhen. Viele Passantinnen und Passanten nutzten die Gelegenheit, ihre Forderungen direkt an die politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger zu richten und die vorbereiteten Schreiben zu unterzeichnen.
„Die Klimakrise duldet keinen Aufschub“
In den Briefen äußern die Unterzeichnenden ihre Sorge über politische Vorstöße, die den Ausbau erneuerbarer Energien bremsen oder bestehende Klimaschutzziele abschwächen könnten. Sie fordern die SPD auf, sich im Bundestag und innerhalb der Bundesregierung klar für den Ausbau von Wind- und Solarenergie, moderne Stromnetze, Speichertechnologien sowie eine sozial gerechte Energiewende einzusetzen.
„Die Klimakrise duldet keinen Aufschub. Deutschland braucht Planungssicherheit für erneuerbare Energien und eine Politik, die Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit zusammendenkt“, erklärt Greenpeace Regensburg. „Mit unserer Briefaktion wollen wir den politischen Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträgern zeigen, dass viele Menschen erwarten, dass die Energiewende entschlossen fortgeführt wird.“
Die Aktion greift unterschiedliche Aspekte der Energiewende auf: Versorgungssicherheit durch dezentrale Energieversorgung, Schutz von Arbeitsplätzen in Zukunftsbranchen, soziale Gerechtigkeit bei der Wärmewende sowie die internationale Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Standort für klimafreundliche Technologien.
Greenpeace Regensburg betont, dass der Ausbau erneuerbarer Energien nicht nur ein zentraler Baustein des Klimaschutzes sei, sondern auch die Grundlage für langfristig stabile Energiepreise, größere Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten und eine zukunftsfähige Wirtschaft bilde.
Mit der Briefaktion möchte Greenpeace Regensburg die öffentliche Debatte über die Ausrichtung der deutschen Energie- und Klimapolitik stärken und politischen Rückhalt für ambitionierte Klimaschutzmaßnahmen sichtbar machen. Die gesammelten und unterzeichneten Briefe werden an die jeweiligen Adressatinnen und Adressaten in Berlin übermittelt.
Greenpeace Regensburg / RNRed