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Sie sind noch unschlüssig, wem der beiden OB-Kandidaten Sie am 30. März Ihre Stimme geben sollen? Wir haben für Sie noch einmal die Kernaussagen von Joachim Wolbergs und Christian Schlegl zusammengestellt.

Joachim Wolbergs ? SPD

Die Wurzeln des Oberbürgermeister-Kandidaten der SPD sind eindeutig in Regensburg zu finden, wo Joachim Wolbergs am 2. März 1971 als ältester von drei Brüdern geboren wurde. Nach seinem Abitur am Albrecht-Altdorfer-Gymnasium absolvierte er einen 15-monatigen Zivildienst in der ambulanten Alten-und Krankenpflege bei der Arbeiterwohlfahrt. Wolbergs selbst sagt, dass ihn diese Erfahrungen bereits zu damaligen Zeiten in seinem Handeln und Denken beeinflusst haben.  Nach einer kurzen Episode als ehrenamtlicher Vorsitzender der AWO war er nach der Gründung der Alten Mälzerei dort in der selben Position tätig gewesen, bis er schließlich einige Jahre später die Geschäftsführung des Trägervereins übernahm. Parallel dazu wirkte er 2001-2008 auch als Leiter der Speicher-Events GmbH, die den Kulturspeicher betrieben haben.

"Mir war die Arbeit in der SPD immer sehr wichtig, weil es die Partei war und ist, die einen Großteil meiner Wertvorstellungen widerspiegelt."
Seit dem 5. Mai 2008 ist Joachim Wolbergs nun im Amt des Bürgermeisters tätig, in welchem er nicht nur die Stellvertretung des Herrn Schaidinger einnimmt, sondern auch als Referent fungiert.

"Mehr für Jung und Alt": In seinem Wahlprogramm möchte der OB-Kandidat der SPD sowohl die Jugend, mit dem Ausbau der Ganztagsbetreuung an allen Schularten, der Bereitstellung von Kinderkrippenplätzen sowie bezahlbaren Kindergartenplätzen, als auch die ältere Generation, mit beispielsweise dem Neubau des Bürgerheims Kumpfmühl sowie der Gestaltung eines neuen Pflegekonzepts, unterstützen.
"Je früher Förderung ansetzt, desto besser gelingt Bildung." ? Joachim Wolbergs setzt sich für den Ausbau des Bildungssektors in Regensburg ein: Der geplante Technologiepark zwischen Universität und Hochschule für angewandte Wissenschaft sowie der Neubau der FOS/BOS wird eine engere Kooperation von Unternehmen und Wissenschaft ermöglichen.
"Er kniet sich rein" für die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Domstadt. Bereits erfolgreiche, teils alteingesessene Betriebe müssen unterstützt werden, neue Ansiedlungen gefördert. In der Finanzpolitik ist sein größtes Ziel, die Verschuldung der Stadt einzudämmen! Obergrenzen müssen eingehalten werden, um mehr Freiheiten für die kommenden Generationen zu garantieren. In der Gegenwart Einsparmöglichkeiten erkennen und auf diese Weise die Zukunft der Stadt zu sichern lautet seine Devise.
Wolbergs liegt die Stadt Regensburg am Herzen. Aus diesem Grund möchte er sportlich gesehen vor allem die "Eigengewächse", wie den Arberradmarathon, den Regensburg Marathon oder die Leichtathletik-Gala stärker unterstützen. Auch die Erhaltung sowie Erweiterung der Kulturinstitutionen der Domstadt sind ihm wichtig, zumal Kultur durch Vielfalt erst interessant wird. Aus diesem Grund setzt er sich für eine verbesserte Integrationspolitik ein.
Wie seine Mitstreiter plant auch er den Ausbau von Wohnflächen, um die Stadt Regensburg auch in dieser Hinsicht einmal mehr glänzen zu lassen. Allerdings versteift er sich nicht auf eine bestimmte Anzahl von Wohnungen, sondern auf die Tatsache, dass diese bezahlbar sein müssen.

Christian Schlegl - CSU
Der 42-jährige Politiker geht für die CSU an den Start: der gebürtige Regensburger studierte Maschinenbau an der TU München; seit 2002 ist Schlegl als Wirtschaftsingenieur im Finanzcontrolling im BMW-Werk Regensburg tätig. Sozial engagiert sich Schlegl seit seiner Jugend in der JU und CSU, der auch sein Vater jahrzehntelang als Stadtrat verbunden war. Schlegl ist Mitglied in zahlreichen Regensburger Vereinen und setzt sich insbesondere für die Integration von Behinderten ein. Seit 2002 sitzt Schlegl im Regensburger Stadtrat. Die Zukunftssicherung der Stadt Regensburg im demografischen Wandel möchte der CSU-Kandidat mit seinem umfassenden Wahlprogramm erfolgreich bewältigen.

"Der kann's" ? so Schlegls Slogan für die bevorstehende Bürgermeisterwahl. Viel hat sich der Kandidat der CSU vorgenommen: Wie auch seine Mitstreiter möchte sich Schlegl für ausreichend Wohnraum einsetzen. 10.000 neue Wohnungen möchte er ? etwa durch Umfunktionieren leerstehender Häuser zu Wohnraum, Nachverdichtung und eine vorausschauende Grundstückspolitik ? schaffen.

In seiner Verkehrspolitik visiert der Kandidat zahlreiche Neuerungen an: die größte ist wohl die Planung eines vor 30 Jahren bereits ad acta gelegten Metrobus-Systems als Ersatz für den Altstadtverkehr. Auch setzt sich Schlegl für den Bau der Westbrücke zur Entlastung der Steinernen Brücke und eine Stadtbahn vom Norden der Stadt bis zum Uniklinikum ein.

Sozialpolitisch möchte Schlegl ein umfassendes Betreuungssystem in Kitas und Kindergärten weiter vorantreiben und unter anderem den Einsatz von Tagesmüttern fördern. Ein kostenloses zweites Kindergartenjahr soll der Unterstützung junger Familien dienen. Ein Samstags-Kindergarten, mehr Spielplätze und Grünflächen in allen Stadtteilen werden anvisiert. Sehr bestrebt ist Schlegl, das ambulante Pflegesystem für Senioren zu unterstützen, ebenso wie alternative Wohnformen wie Mehrgenerationenhäuser oder Betreutes Wohnen. Ehrenämter möchte die CSU künftig besser anerkannt wissen und vorhandene sowie auch neue ehrenamtliche Netzwerke unterstützen.    

Eine "grünere" Stadt will der CSU-Kandidat schaffen: Vorhandene Grünanlagen sollen aufgewertet, neue geschaffen werden. Umweltfreundliches Vorgehen will Schlegl bei allen Maßnahmen berücksichtigen. Trotzdem möchte sich Schlegl für ein schnellstmögliches Errichten des geplanten Kultur- und Kongresszentrums am Ernst-Reuter-Platz starkmachen. Den Ausbau des Bildungs-Campus Galgenberg strebt Schlegl an ? ebenso das Ansiedeln und Fördern weiterer, außeruniversitärer Forschungseinrichtungen in Regensburg.

Kulturpolitisch möchte sich Schlegl auf die Einrichtung eines neuen Festival-Geländes außerhalb der Altstadt, einen verstärkten kulturellen Austausch mit Partnerstädten sowie das Schaffen von Räumen für Musiker und andere Künstler konzentrieren. Auch einen Ausbau der digitalen Medien in der Stadtbücherei plant der CSU-Kandidat.

Integration steht ebenfalls auf der Agenda Schlegls: Er möchte den Neubau einer jüdischen Synagoge mit Gemeindezentrum unterstützen und Integrations-Projekte in diversen Stadtteilen fördern. Ein schuldenfreies Regensburg bis 2020 visiert der CSU-Kandidat an ? auch mit Metrobus.
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