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Im Regensburger Korruptionsprozess wurde heute das letzte Plädoyer gehalten. Die Anwälte von Norbert Hartl fordern einen Freispruch für den ehemaligen SPD-Fraktionschef.

Rechtsanwalt Tim Fischer betonte in seinem Plädoyer, dass im Falle seines Mandanten keine rechtswidrigen Handlungen vorlägen und sie deshalb nicht zu beanstanden seien. Am Ende seines kurzen Schlussvortrags hob Fischer nochmals hervor, dass es niemals eine Unrechtsvereinbarung gegeben habe und er deshalb einen Freispruch für seinen Mandanten fordere. Er ergänzte außerdem, dass Hartl in seinen 40 Jahren als Kommunalpolitiker stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt habe. Auch im Hinblick auf die Vergabe des Nibelungenareals.

Von der Staatsanwaltschaft wird dem ehemaligen SPD-Fraktionschef im Stadtrat Beihilfe zur Korruption vorgeworfen. Die Staatsanwaltschaft hatte in ihrem Plädoyer eine sechsmonatige Bewährungsstrafe für Hartl gefordert. Laut Anklage soll er dem ebenfalls angeklagten Bauunternehmer Volker Tretzel bei der Vergabe des Nibelungenkasernenareals in die Hände gespielt haben. Konkret ging es im Laufe des Prozesses immer wieder um eine E-Mail, in der Hartl einen Ausschreibungsentwurf an den Geschäftsführer des Bauteam Tretzel, Franz W., schickte und ihn bat, Änderungswünsche rot zu markieren. Eine Kopie der E-Mail wurde an Joachim Wolbergs gesendet.

Prozess befindet sich auf der Zielgeraden

Der Regensburger Korruptionsprozess um den suspendierten Oberbürgermeister Joachim Wolbergs befindet sich nach Ende des letzten Plädoyers nun auf der Zielgeraden. Am 25. Juni haben die Angeklagten selbst noch die Möglichkeit, ihre letzten Worte zu sprechen. Sollte ein Tag dafür nicht ausreichen, ist für Donnerstag, 27. Juni ein weiterer Sitzungstermin vorgesehen. Ein Urteil soll dann am 3. oder 4. Juli fallen – je nachdem wie viel Zeit für die Begründing benötigt wird.
Bildquelle: bigstockphoto.com | yanc

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