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Wegen der Corona-Krise hat das Müllaufkommen auch in Regensburg stark zugenommen. Der Grund: To-Go-Verpackungen. Vor allem an den Wochenenden quellen viele Mülleimer in der Altstadt über. Mit einer Aktion wirbt die Stadt Regensburg nun für das Zerreißen von Pizzakartons.

Auch in Regensburg quellen die Mülleimer über. Grund sind To-Go-Verpackungen, die wegen der Corona-Krise Hochkonjunktur haben. Die Stadt hat deshalb bereits an besonders betroffenen Stellen bis zu drei zusätzliche Müllbehälter aufgestellt. Am Donauufer wurden außerdem zwei Behälter platziert, in denen sich leere Pizzakartons platzsparend stapeln lassen.

Zusätzliche Mülleimer reichen nicht aus

„Trotzdem reicht die Kapazität nicht überall aus“, so Umweltbürgermeister Ludwig Artinger. Glücklicherweise sei das Verhalten der allermeisten Bürger vorbildlich. „Wenn die Eimer voll sind, wird der Abfall oben drauf und daneben gestapelt, sodass unsere Abfallentsorgung ihn gut mitnehmen kann“, lobt er.

Aktion „Mach mich klein!“

Für zusätzlichen Platz in den Eimern soll jetzt eine Plakat- und online-Aktion sorgen. Unter dem Motto „Mach mich klein!“ wirbt die Stadt dafür, Pizzakartons zu zerreißen, zu zerstampfen oder möglichst klein zusammenzufalten, bevor sie in den Mülleimer wandern. „Oft blockiert eine einzige Pizzaschachtel den halben Abfallkorb“, erklärt Artinger.

Er appelliert an die Regensburger, mitzuhelfen und sich an der Aktion zu beteiligen. Die Plakate werden an Pizzerien im Zentrum verteilt, auf Mülleimern angebracht und über die Sozialen Medien geteilt. Ein Video auf dem städtischen YouTube-Kanal zeigt, wie das mit dem Kleinmachen am besten funktioniert und lädt zum Nachahmen ein.
Bildquelle: Kamerafoto / filterVERLAG | Kellner
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