Winteranfang: Kampf gegen den Winterblues


Heute ist astronomischer Winteranfang. Weihnachten, die Feiertage und Silvester stehen vor der Tür und selbst die Zeit der Narren und Jecken lässt nicht mehr lange auf sich warten. Doch für viele macht sich in der dunklen Jahreszeit nicht nur Feierlaune breit, sondern auch die Winterdepression. Antriebslosigkeit, Nervosität, erhöhtes Schlafbedürfnis oder traurige Gedanken stehen für Betroffene an der Tagesordnung. Leichte Symptome lassen sich mit ein paar einfachen Tipps lindern.

Die saisonal abhängige Depression (SAD), auch Winterdepression genannt, tritt vor allem in den Herbst- und Wintermonaten auf und ist oftmals weniger schwer ausgeprägt und seltener als andere depressive Störungen. Dennoch sind laut Schätzungen rund 800.000 Deutsche jährlich davon betroffen.

Ein Hauptgrund für den Winterblues ist das fehlende natürliche Licht in der dunklen Jahreszeit, wodurch sowohl vermehrt Melatonin, das Schlafhormon, ausgeschüttet wird als auch ein Vitamin-D-Mangel entsteht. Vitamin D ist jedoch maßgeblich an der Produktion von Serotonin, dem Glückshormon, beteiligt. Fehlt das Tageslicht, macht sich bei vielen Deutschen deswegen auch die gute und ausgeglichene Stimmung rar. Was folgt sind Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, geschwächtes Immunsystem oder Heißhunger auf Kohlenhydrate. Gegen die Saison des Winterblues, die meist schon im November beginnt und oft bis Ende März andauert, ist zwar noch kein Kraut gewachsen, dennoch gibt es ein paar einfache Tipps, die dagegen helfen können.

Mediziner raten vor allem zu täglichen Spaziergängen an der frischen Luft, auch bei schlechtem Wetter, um möglichst viele Lichteinheiten aufzusaugen. Denn selbst bei trübem Wetter bietet die freie Natur mehr Helligkeit als die Beleuchtung in geschlossenen Räumen. Generell sind Bewegung und Sport in der dunklen Jahreszeit ebenso wichtig wie eine gesunde Ernährung. Ananas, Bananen, Weintrauben oder Fisch fördern die Serotonin-Ausschüttung. Und nicht zuletzt helfen auch Verwöhn- und Kuschelmomente zu Hause oder bei Freunden für das nötige Gegengewicht zur Dunkelheit. Liegt eine starke Ausprägung der Winterdepression vor, kann eine Lichttherapie oder eine medikamentöse Behandlung unter ärztlicher Aufsicht helfen.
Bildquelle: pixelio.de | Ralf



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