Lückenlos vom Feld bis in die Flasche


Die Brauerei Bischofshof setzt neue Maßstäbe in Sachen Verbraucherschutz und bei der Sicherheit von Lebensmitteln. Als erste mittelständische Brauerei Ostbayerns darf sie künftig das weltweit anerkannte Gütesiegel „FSSC 22.000“ tragen. Die Auszeichnung, die der TÜV Süd jetzt nach einem umfangreichen Prüfprozess verlieh, gilt als eine der strengsten internationalen Normen für Transparenz im Herstellungsprozess von Lebensmitteln. „Das Siegel signalisiert eine lückenlose Dokumentation von Herkunft, Herstellung und Lieferung vom Feld bis in die Flasche“, sagt Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß bei der Übergabe der Zertifikate im Dezember in Regensburg. 

Woher kommen unsere Lebensmittel? Die Sicherheit und Herkunft von Nahrungsmitteln wird den Deutschen immer wichtiger. 96 Prozent der befragten Bundesbürger sagten in der europaweiten Studie „Eurobarometer“, dass sie beim Kauf auf Qualität achten. Zwei Drittel der Teilnehmer an der Studie gaben an, eine möglichst unabhängige Gütekennzeichnung sei ihnen dabei wichtig. 

Das verstand Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß als Auftrag: „Um unser seit jeher gelebtes Qualitätsversprechen auch für den Endkunden noch besser sichtbar zu machen, haben wir uns entschlossen, dieses global anerkannte Verfahren zum Nachweis einer sicheren Lebensmittelproduktion zu durchlaufen“, sagte er. „Umso mehr freuen wir uns über diesen Erfolg“, betonte der Brauereidirektor.

FSSC steht für Food Safety System Certification, auf Deutsch also eine Norm für die Sicherheit bei der Erzeugung von Lebensmitteln. Ursprünglich stammt das Qualitätssiegel aus der Raumfahrt und der Essensversorgung im All – als Nachweis für die Produktion sicherer Lebensmittel auf allen Stufen der Herstellung. „FSSC 22.000“ ist von der Global Food Safety Initiative (GFSI) anerkannt und genießt eine hohe Akzeptanz im internationalen Handel sowie in der weiterverarbeitenden Industrie.

Dokumentation aller Liefer- und Brauprozesse nach strengsten internationalen Standards
Die Brauerei Bischofshof, zu der mit Weltenburger auch die älteste Klosterbrauerei der Welt gehört, bereitete sich in den vergangenen Monaten intensiv auf die Zertifizierung vor: „Die Herkunft unserer Rohstoffe, ihre hohe Qualität, die Verarbeitung und die gesamte Lieferkette sind jetzt auch nach internationalen Standards dokumentiert“, sagt Laila Schmidt. Sie koordinierte federführend als Zertifizierungsbeauftragte den Einführungsprozess. „Das Qualitätssiegel FSSC 22.000 schafft als Managementsystem Transparenz und Vertrauen in Bezug auf sämtliche Arbeitsschritte von der Herstellung bis zur Abfüllung unserer traditionellen Bierspezialitäten“, sagt Schmidt.

Das bayerische Reinheitsgebot von 1516 ist nach den Worten von Bischofshof-Braumeister und Qualitätsleiter Andreas König Fundament für die Qualität und Sicherheit des puren Naturproduktes Bier: „Wir verwenden Wasser aus eigenen Brunnen, Hefe aus unserer Reinzuchtanlage, Malz und Hopfen von regionalen Lieferanten“, sagt er. Für das FSSC-22000-Gütesiegel habe die Mannschaft sämtliche Prozessbeschreibungen und Dokumente in ein einheitliches Managementsystem gebracht. Bewährte Rezepturen, das Wissen und die langjährige Erfahrung unserer Brauer und Braumeister und die Freude am Produkt sind nach Königs Worten weitere Erfolgsfaktoren für die vielfach prämierten Biere.
 
Bischofshof-Brauereidirektor Hermann Goß sieht die Zertifizierung auch als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie des Hauses: Bereits in den vergangenen Jahren investierte Bischofshof Millionen in moderne, innovative umweltschonende und energiesparende Technologien. 2006 weihte die Stiftungsbrauerei das modernste Sudhaus der Welt ein. Seit 2013 arbeiten die Bischofshof-Mitarbeiter in einer neuen Arbeitswelt, die zusammen mit dem Fraunhofer-Institut entstand, eng ausgerichtet an ökologischen und  ökonomischen Grundsätzen. Seit 2016 in Betrieb ist ein neuer Gär- und Lagerkeller mit einer deutlich effizienteren Kühlleistung. Weitere Investitionen beispielsweise  in Ladestationen für E-Fahrzeuge auf dem Brauereigelände sind bei Bischofshof bereits umgesetzt. Derzeit im Bau ist eine neue Energiezentrale, die künftig eine komplett klimaneutrale Produktion möglich machen soll.
Bildquelle: Kamerafoto / sonstige | obx-news/Jens Henning-Billon



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