Unruhige Nächte: Tipps für einen besseren Schlaf


Umfragen zufolge leiden 66 Prozent aller Erwachsenen unter Schlafstörungen. Besonders besorgniserregend: Jeder Zweite greift zu Schlaftabletten, um im Bett endlich zur Ruhe zu kommen – und fördert damit unfreiwillig einen Teufelskreis, der in die Abhängigkeit führen kann. Statt sich auf Tabletten zu verlassen, sollte man besser auf Ursachensuche gehen – und diese Tipps beherzigen, die eine erholsame Nacht fördern.

Vor dem Schlafen: Entspannen
Nach der Arbeit noch schnell ein paar Erledigungen machen und anschließend zum Sport, um danach kaputt ins Bett zu fallen? Klingt erstmal gut, doch in der Regel klappt es nach solch einem aufregenden Abend nicht so gut mit dem Einschlafen. Der Grund: Sport stimuliert das sympathische Nervensystem und verhindert so, dass der Körper müde wird. Wer sein Bewegungsprogramm nicht auf den Morgen legen möchte, sollte daher darauf achten, mindestens eine Stunde zwischen Sport und Zubettgehen einzuplanen. Das hilft, um sich vor dem Schlafengehen genügend zu entspannen. Ob das nun mit Lesen, Meditation oder autogenem Training am besten klappt, muss man individuell ausprobieren. Doch Fakt ist: Entspannen sich der Körper, kann man besser schlafen.

Richtig essen und trinken
Dass schweres Essen vor dem Schlafengehen kontraproduktiv ist, sollte den meisten Menschen bekannt sein. Doch auch „leichte“ Speisen wie Salate oder Vollkornbrot sollte man spät abends besser nicht essen, denn diese Lebensmittel sind für den Magen schwer zu verdauen – und entsprechend kommt der Körper nicht zur Ruhe. Im besten Fall ist man das Abendbrot mindestens drei Stunden vor dem Schlafengehen – dann darf es auch mal etwas Kohlenhydratreiches sein. Wenn es zeitlich so nicht möglich ist, sollte man sich besser auf kleine Mengen beschränken – und die nächtlichen Spaziergänge zum Kühlschrank sein lassen.

Mindestens genauso wichtig ist es, seine Flüssigkeitszufuhr zu managen. Besonders empfindliche Menschen, die nachts unter verstärktem Harndrang leiden und deswegen nicht zur Ruhe kommen, sollten ihre Flüssigkeitsaufnahme vor dem Schlafengehen reduzieren. Vermeiden sollte man vor allem harntreibende und stimulierende Getränke wie Alkohol, Kaffee oder grüner Tee. Wichtig: Wenn der nächtliche Harndrang andauert, sollte ein Arzt untersuchen, ob eine medizinische Ursache dahinter steckt. In solchen Fällen gibt es andere Tipps und Methoden, die den Harndrang reduzieren können.

Die richtige Temperatur
Auch die Temperatur kann erheblichen Einfluss auf die Schlafqualität nehmen. Denn ist es im Schlafzimmer zu warm, neigt der Körper schneller dazu, unter der Bettdecke zu schwitzen – und die Entspannung ist dahin. Als Richtwert gilt eine Temperatur von 16 bis 18 Grad. Wer jedoch schnell friert, darf die Temperatur auf 20 Grad hochschrauben. Denn schlotternd ins Bett zu gehen, fördert ebenso wenig ein entspanntes Einschlafen. Am besten öffnet man vor dem Schlafengehen auch nochmal das Fenster. Dann hat man die bestmögliche Vorbereitung für eine geruhsame Nacht getroffen.

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