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Der Wertpapierhandel wird für immer mehr Privatpersonen zur interessanten Geldanlage. Kein Wunder: In der Regel ist eine Aktie der cleverste Weg, um sein Vermögen anzulegen – und zu erweitern. Wer jetzt seine Chance entdeckt hat und direkt loslegen möchte, sollte sich gedulden. Aktien zu handeln bedarf fundiertem Grundwissen und einer ausgefeilten Strategie. Die Berücksichtigung dieser Tipps und Basiskenntnisse sind essenziell für einen erfolgreichen Einstieg in den Aktienhandel.

Warum sollte man mit Aktien handeln?

Aktien zu handeln bietet dem Anleger vor allem einen immensen Vorteil im Vergleich zu konventionellen Geldanlagen: Durch Niedrigzinsen erzielen erfolgreiche Investoren an der Börse Renditen von bis zu 10 Prozent in einem Jahr. Das können Banken mit Sparkonten längst nicht mehr anbieten. Ergo: Das Vermögen des Anlegers kann sich erweitern, anstatt auf dem Konto staubig zu werden. So kann man, unter anderem, Aktien von CATL kaufen und damit z. B. in die chancenreiche Branche der E-Mobilität investieren.

Wie kauft man Aktien?  Ein kleiner Ratgeber

In Sachen Aktienkauf gibt es verschiedene Wege, zwischen denen der Anleger individuell entscheiden muss. Bei der Hausbank genügt ein einfacher Anruf und ein Gespräch mit dem persönlichen Berater, um den Auftrag zu erteilen. Der Börsenhype liegt seit einigen Jahren aber woanders: Insbesondere junge Menschen tendieren zur Online-Welt und vergleichen Direktbanken oder Online-Broker. Der Vorteil: Der Wertpapierhandel über Online-Broker bietet das höchste Maß an Flexibilität, da jeder Prozess online ausgeführt wird und Gebühren hier häufig günstiger sind.

Die wenigen Dinge, die der Anleger jetzt noch benötigt sind: die Wertpapierkennnummer (WKN oder ISIN) des Anteilscheins, der erworben werden soll und ein Wertpapierdepot. Alles Weitere ist einfach zu verstehen oder erklärt sich von selbst.

Ein Depot anlegen

Das Aktien- oder Wertpapierdepot verwahrt und verwaltet gekaufte Aktien, Fonds und Zertifikate. Ausgewählte Anbieter und Online-Broker bieten im Gegensatz zu Banken solche Depots gebührenfrei an, wodurch der Anleger Kontoführungsgebühren vermeiden kann.

Anlageziele festlegen

Bevor nun eine Aktie gekauft und gehandelt wird, ist es strategisch wertvoll, sich ein Anlageziel zu definieren.
  1. Klein anfangen: Börseneinsteiger überkommt häufig eine Welle des Enthusiasmus. So hoch die Gewinnchancen sind, so hoch ist jedoch auch der Risikofaktor. Aus diesem Grund sollten Neu-Anleger mit kleinen Beträgen starten und sich langsam herantasten. Es sollte nur Kapital investiert werden, das kurz- bis mittelfristig nicht benötigt wird. Mit Krediten zu handeln ist für Einsteiger tabu.
  2. Risikofaktor: Wo Kursgewinne sind, sind auch Kursrückgänge. Da Aktienkurse stark schwanken ist Anfängern die Festlegung einer Risiko-Obergrenze zu empfehlen.
  3. Rendite: Grundsätzlich lohnen langfristige Rendite mehr als kurzfristige. Der Anleger profitiert davon, sich eine Rendite, die in einem Zeitraum erzielt werden soll, festzulegen. Realistisch sind 5 bis 10 Prozent pro Jahr in Sachen Wertpapierdepot.
Faustregel: Gute Unternehmen sind mehr wert als schnelle Renditen.

Welche Aktien kaufen?

Für welche Aktien sich der Anleger nun entscheidet, hängt von seiner individuellen Risikoneigung ab. Anleger, bei denen der Sicherheitsfaktor eine große Rolle spielt, setzen auf Wertpapiere wie Anleihen und Mischfonds. Anleger, die bereit sind ein höheres Risiko einzugehen, greifen häufig zu Aktienfonds und Einzelaktien. Wachstums- und Value-Aktien sind Einsteigern hier besonders zu empfehlen – auch eine Kombination ist möglich!

Wichtig: Nicht alles auf eine Karte setzen!

Erfolgreiche Investoren-Legenden streuen. Das bedeutet, dass das Risiko über verschiedenste Unternehmen, Branchen und Länder verteilt wird, wodurch Verluste minimiert werden. Besonders in Wachstumsmärkten besteht durch schnell steigende Unternehmensgewinne die Chance auf positive Entwicklungen in den Aktienkursen. Value-Aktien bieten im Vergleich weniger Chancen, dafür mehr Sicherheit durch ein geringeres Verlustrisiko. Auch Dividendenzahlungen sind bei letzteren höher.

Handelsplatz auswählen

Über welche Börse kauft der Anleger nun seine Wertpapiere?
  • In Deutschland gibt es hierfür die Börse Frankfurt, das XETRA-System der Börse Frankfurt und Regionalbörsen, wie Stuttgart, Berlin und Düsseldorf.
  • Der Kauf und Verkauf von Aktien kann auch im außerbörslichen Direkthandel erfolgen. Börsengebühren und Maklercourtage werden so gespart und Order-Prozesse beschleunigt.

Den Markt beobachten

Nachrichten wie auch Unternehmensnews beeinflussen Kursentwicklungen. Anleger sollten aktuelle Wirtschaftsentwicklungen verfolgen und Marktberichte lesen. Dadurch kann, wenn nötig, frühzeitig auf die Auswirkungen reagieren.  

Börsenweisheiten wie die folgende sollte sich jeder Neu-Anleger einprägen:
Gewinne laufen lassen und Verluste begrenzen!
Bildquelle: pixabay.com | sergeitokmakov

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