Ein 16-Jähriger hat gestern Abend auf dem Arcadensteg in Regensburg offenbar grundlos Pfefferspray versprüht und damit bei mehreren Reisenden Hustenreiz ausgelöst. Die Bundespolizei konnte den Tatverdächtigen identifizieren und noch im Hauptbahnhof festnehmen.
Am Mittwochabend, den 15. Juli, gegen 20:00 Uhr hat ein 16-Jähriger auf dem Arcadensteg willkürlich Pfefferspray versprüht. Eine Mitarbeiterin des DB-Infoschalters teilte dem Bundespolizeirevier Regensburg mit, dass Reisende über ungewöhnlichen Pfeffergeruch am Arcadensteg berichteten und über Hustenreiz klagten. Mehrere Bundespolizeistreifen eilten daraufhin zum Arcadensteg, wo auch sie den beißenden Geruch von Pfefferspray wahrnehmen konnten.
Anhand von Videoaufnahmen konnte ein 16-jähriger Deutscher als Tatverdächtiger ermittelt werden.
Auf den Aufzeichnungen war zu sehen, wie dieser das Pfefferspray aus seiner Umhängetasche holte und es willkürlich und ohne auf Personen zu zielen versprühte.
Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung
Bei der anschließenden Fahndung konnte eine Bundespolizeistreife den jungen Mann noch im Hauptbahnhof aufgreifen.
Zur weiteren Sachbearbeitung nahmen die Beamten den 16-Jährigen mit auf die Dienststelle.
Bei der Durchsuchung seiner Umhängetasche fanden die Polizisten das Pfefferspray stellten es sicher.
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit dem sorgeberechtigten Jugendamt wurde der 16-Jährige wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed