Ein Lkw mit 22 Tonnen Autobatterien geriet gestern auf der A93 in Brand und sorgte stundenlang für Chaos im Berufsverkehr. Die Autobahn blieb bis in den Nachmittag gesperrt.
Erhebliche Verkehrsbeeinträchtigungen in und um Regensburg waren am Dienstag, den 10. Februar, die Folge einer Vollsperrung der A93 in Fahrtrichtung Holledau. Aufgrund eines technischen Defekts kam es gegen 06:00 Uhr morgens zwischen den Überfahrten zur A3 in Richtung Nürnberg bzw. Passau zum Vollbrand eines mit 22 Tonnen Autobatterien beladenen Lkws.
Unfallstelle war bis 17 Uhr gesperrt
Nach ersten Einschätzungen vor Ort konnte die Überleitung zur A3 in Fahrtrichtung Nürnberg bereits nach einer Stunde wieder für den Verkehr freigegeben werden. Aufgrund der aufwendigen Bergung des Sattelaufliegers und dessen Ladung war die Fahrbahn Richtung Holledau jedoch bis 14:00 Uhr komplett gesperrt. Nachdem anschließend der Verkehr einspurig an der Unglücksstelle vorbeigeleitet werden konnte, erfolgte schließlich die Komplettfreigabe gegen 17:00 Uhr. Der Brand wurde durch die freiwilligen Feuerwehren aus Lappersdorf, Winzer, Pentling und Regensburg, sowie der Berufsfeuerwehr Regensburg gelöscht. Nach Begutachtung durch das Wasserwirtschaftsamt war der Austausch des Erdreich am Einsatzort erforderlich, um zu verhindern, dass Löschmittel ins Grundwasser gelangen. Durch den Fahrzeugbrand kamen keine Personen zu Schaden. Eine Gefahr für die Bevölkerung durch die starke Rauchentwicklung bestand zu keiner Zeit.
Verkehrspolizeiinspektion Regensburg / RNRed