Gestern stellten Bundespolizisten einen 34-jährigen Äthiopier als mutmaßlichen Schleuser am Hauptbahnhof Regensburg fest.
Am Dienstag, den 24. März, gegen 19:30 Uhr, sprach ein 30-jähriger Äthiopier eine Bundespolizeistreife am Hauptbahnhof Regensburg an. Der Mann gab zu verstehen, dass er gerade in Regensburg Angekommen sei und Asyl beantragen möchte. Einen Reisepass oder sonstige Dokumente konnte er nicht vorweisen. Während des Gespräches mit dem Asylsuchenden zeigte ein 34-jähriger Äthiopier ein auffälliges Verhalten. Die Beamten versuchten, den Mann anzusprechen. Daraufhin ergriff dieser die Flucht.
Handys und Dokumente gefunden
Nach einer kurzen Verfolgung konnten die Beamten den Mann ergreifen. Bei der Durchsuchung des Gestellten fanden die Beamten zwei Handys und die Dokumente des 30-jährigen Äthiopiers. Zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes nahmen die Polizisten beide Äthiopier mit auf die Dienststelle.
Die Bundespolizeiinspektion Waldmünchen ermittelt wegen Einschleusen von Ausländern.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen und Rücksprache mit der Polizeiinspektion Süd leiteten die Beamten den Asylsuchenden an die Erstaufnahmeeinrichtung Regensburg weiter. Der 34-Jährige wurde nach Abschluss aller Maßnahmen wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed