Gestern hat ein 43-Jähriger Sicherheitsmitarbeiter eines Schnellrestaurants in Regensburg mehrmals einen zuvor aggressiven jungen Mann geschlagen und auf ihn eingetreten, als er zu Boden gegangen war.
Am Sontag, den 12. April, gegen 04:15 Uhr, teilte der Zugbegleiter eines abfahrbereiten Zuges mit, dass in seinem Zug eine Person sitze, die stark am Kopf blute.
Eine Bundespolizeistreife eilte zum Einsatzort und kümmerte sich um den verletzten 22-jährigen Deutschen. Dieser hatte zuvor andere Gäste in einem Schnellrestaurant angepöbelt und wurde daraufhin durch den vor Ort befindlichen Mitarbeiter des vom Restaurant beauftragten Sicherheitsdienstes, einem 43-jährigen Deutschen, aus dem Geschäft verwiesen. Es kam zu einer verbalen Auseinandersetzung, in deren Verlauf schlug der Mitarbeiter dem Aggressor mehrmals ins Gesicht und als der Geschädigte zu Boden ging, trat der 43-Jährige auch noch auf ihn ein und fügte ihm dadurch eine blutende Platzwunde über dem Auge und Prellungen im Rippenbereich zu.
Polizei ermittelt
Nach einer ambulanten Behandlung durch den Rettungsdienst nahmen die Bundespolizisten beide Personen mit auf die Dienststelle.
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen versuchter und gefährlicher Körperverletzung.
Nach erfolgter strafprozessualer Beweissicherung und Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwaltschaft wurde der 43-Jährige auf freiem Fuß belassen, der Verletzte setzte seine Reise ebenfalls fort.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed