Gestern haben Bundespolizisten am Hauptbahnhof Regensburg eine vermisste Jugendliche in Schutzgewahrsam genommen. Die 16-Jährige war aus einer Jugendschutzstelle ausgebüxt.
Am Montag, den 27. April, gegen 10:15 Uhr erschien ein Mann beim Bundespolizeirevier Regensburg und teilte den Beamten mit, dass er bei einer Unterhaltung eines Mädchens mitbekommen hatte,
dass es von der Polizei gesucht werde. Eine Bundespolizeistreife begleitete anschließend den Mann in den Bahnhof, wo er das Mädchen wieder erkannte und die Polizisten es ansprachen. Die Frage nach einem Ausweis verneinte die 16-Jährige anfangs. Sie händigte dann jedoch einen Personalausweis aus, der allerdings auf ein anderes Mädchen ausgestellt gewesen war.
16-Jährige bei der Jugendschutzstelle untergebracht
Zur weiteren Abklärung des Sachverhaltes nahmen die Polizisten die Jugendliche mit auf die Dienststelle. Auf dem Weg dorthin händigte sie den Beamten dann doch noch ihren auf sie ausgestellten Personalausweis aus. Bei der Überprüfung ihrer Personalien wurde bekannt, dass die Jugendliche aus einer therapeutischen Wohngruppe ausgebüxt war.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen übergaben die Beamten die Minderjährige an die Jugendschutzstelle Regensburg.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed