Mehrere Fahrzeuge waren am Freitagnachmittag in einen Unfall auf der A3 bei Nittendorf verwickelt. Nach einem Fahrstreifenwechsel eines Kleintransporters mit Anhänger kam es zu einem Auffahrunfall mit vier Leichtverletzten und 33.000 Euro Sachschaden. Die Autobahn Richtung Passau musste für eine Stunde komplett gesperrt werden.
Auf der A3 kam es etwa 200 Meter nach der Anschlussstelle Nittendorf am Freitag, den 23. Mai, gegen 16:00 Uhr zu einer Vollsperrung der Richtungsfahrbahn Passau. Ein Kleintransporter mit Anhänger wechselte im Bereich der Anschlussstelle vom rechten auf den linken Fahrstreifen. Der Fahrer eines Pkw Hyundai, der hinter dem Kleintransporter auf dem linken Fahrstreifen fuhr, führte daraufhin eine Vollbremsung durch. Ein Zusammenstoß konnte dennoch nicht vermieden werden, da es zum seitlichen Kontakt des Anhängers mit dem Pkw Hyundai kam. Die beteiligten Fahrzeugführer blieben unverletzt. Der hierbei entstandene Sachschaden wird auf etwa 2.000 Euro geschätzt.
Polizei ermittelt zu fahrlässiger Körperverletzung
Hinter dem Pkw Hyundai befanden sich noch weitere Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen, darunter ein mit drei Personen besetzter Pkw Renault. Dessen Fahrerin konnte noch rechtzeitig abbremsen, um einen Auffahrunfall mit dem Pkw Hyundai zu vermeiden. Aus bislang ungeklärten Gründen fuhr jedoch ein Pkw Skoda auf den Pkw Renault auf. Der Skoda kam dabei ins Schleudern und kollidierte mit der Mittelschutzplanke. Die drei Insassen des Pkw Renault und die Skodafahrerin wurden leicht verletzt. Die Integrierte Leitstelle orderte vorsorglich einen Rettungshubschrauber zur Unfallörtlichkeit. Am Pkw Renault entstand infolge des Auffahrunfalls ein erheblicher Sachschaden am Fahrzeugheck, ebenso wie an der Fahrzeugfront des Pkw Skoda. Zudem sind Betriebsstoffe ausgelaufen, die durch die Feuerwehr gebunden werden mussten. Die Gesamtschadenshöhe an den nicht mehr fahrbereiten Fahrzeugen wird auf 33.000 Euro geschätzt.
Die Unfallaufnahme erfolgte durch vier Beamte der Verkehrspolizeiinspektion Regensburg. Diese wurden bei der Absicherung der Unfallstelle durch zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehren Undorf, Laaber, Beratzhausen, Oberpfraundorf und Rechberg sowie durch den Rettungsdienst unterstützt. Die A 3 wurde in Fahrtrichtung Passau für etwa eine Stunde vollständig gesperrt. Die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung.
Verkehrspolizeiinspektion Regensburg / RNRed