Nach dem gleichen Ergebnis zum Saisonauftakt treffen am Samstag zwei Teams aufeinander, die ihre ersten Punkte holen wollen. Die Bunkerladies empfangen den TuS Lintfort im Regensburger Bunker. Dabei wollen die Gastgeberinnen vor allem eines besser machen als zuletzt beim Bergischen HC.
Bereits in der sechsten Saison kreuzen der ESV 1927 Regensburg und der TuS Lintfort nun schon in der 2. Alsco Handball Bundesliga Frauen die Klingen. Dass es auch in dieser Spielzeit dazu kommt, ist der Tatsache geschuldet, dass das Team von der holländischen Grenze den Klassenerhalt über Umwege erhielt. Sportlich wäre die Mannschaft von Trainerin Bettina Grenz-Klein als Letzte des Sechszehner-Feldes wie auch die Plätze 15 und 14 abgestiegen: Die Nicht-Lizenzerteilung an Ex-Meister Ludwigsburg und der Mangel an genügend aufstiegsberechtigten Teams hatten aber bekanntlich in der abgelaufenen Runde für das Novum gesorgt, dass überhaupt keine Mannschaft den Gang in die 3. Liga antreten musste. Lintfort möchte diese Chance nutzen und sich heuer einen Platz im gesicherten Mittelfeld erkämpfen.
Das ist auch das erklärte Ziel der Bunkerladies, die am ersten Spieltag einiges gemeinsam mit den „Tusneldas“ hatten. Beide Teams traten gegen favorisierte Gegner aus Solingen an und unterlagen jeweils mit 24:27.
Entscheidender werden in der Schlussphase
Gerade für die Regensburgerinnen war die Niederlage beim Bergischen HC ärgerlich, da man über weite Strecken der Partie geführt hatte und aussichtsreich im Rennen lag. Und obwohl das Positive bei dem Auftritt beim Titelkandidaten überwog, stellte ESV-Trainer Bernhard Goldbach fest, dass sein Team gerade in der Crunchtime entschlossener agieren müsse.
Lintfort kommt mit gefährlicher Offensive
Gegen Lintfort soll die Mannschaft genau dies tun und am Ende den Sieg feiern. Die deutlichen Ergebnisse aus der Vorsaison spielen dabei keine Rolle. „Lintfort wirkt stabiler als in der vergangenen Runde und wir müssen alles in die Waagschale werfen, um diese Punkte zu holen.“ Das Hauptaugenmerk muss dabei Goalgetterin Svenja Rottwinkel gelten, die gegen Solingen-Gräfrath zwölfmal erfolgreich war, Aber auch die erfahrene Kreisläuferin Jana Willing sowie die Neuzugänge Tine Hinz (aus Buchholz gewechselt, Rückraum rechts) und Luisa Bauder (Nürtingen, Rückraum Mitte) sind zu beachten.
Bunkerladies setzen auf ihre Fans
Die Bunkerladies sind eine Mannschaft, die sich alles hart erarbeiten muss, und das wird auch gegen Lintfort der Fall sein. Mit der Unterstützung der Fans soll das gelingen. „Unseren Fans muss bewusst sein, wie wichtig diese Zähler für uns sind und dass wir ihren Support dringend benötigen“, sagt der sportliche Leiter Robert Torunsky.
Achtung: Anwurf ist in dieser Saison immer bereits um 18 Uhr.
ESV 1927 Regensburg / RNRed