Die Guggenberger Legionäre dürfen weiter vom Meistertitel träumen. In Hamburg setzte sich das Team in zwei umkämpften Partien gegen die Stealers durch und machte damit den zweiten Finaleinzug in Folge perfekt. Nun wartet ein Gegner, mit dem die Regensburger in dieser Saison noch eine Rechnung offen haben.
Der Traum von der Meisterschaft lebt weiter. Die Guggenberger Legionäre setzten sich in zwei engen Spielen bei den Hamburg Stealers durch und stehen zum zweiten Mal in Folge in der Finalserie. Gegner sind diesmal die Bonn Capitals. Der Nordmeister gewann sein Halbfinale in fünf Spielen gegen die Untouchables Paderborn.Beide Spiele in Hamburg folgten einem ähnlichen Muster: Die Hamburg Stealers gingen jeweils in Führung, ehe die Guggenberger Legionäre Regensburg im späteren Spielverlauf reagierten. In Spiel drei hatte Starter Christian Pedrol über sieben Innings nur einen unearned Run zugelassen, den die Hamburg Stealers nach zwei Fehlern der Regensburger Verteidigung im dritten Inning erzielten. Hamburg drehte die Partie im siebten Inning durch ein RBI-Double von Isaias Lucena Montero und ein RBI-Single von Darrion Richards zum 2:1. Regensburg glich im achten Inning per Sacrifice Fly von Elias von Garßen aus, ehe die Gastgeber im eigenen Achten durch ein RBI-Single von Max Dylan Tracey mit 3:2 erneut vorlegten.
Entscheidung fällt im neunten Inning
Die Entscheidung fiel im neunten Inning: Ein RBI-Single von Nino Sacasa brachte Valentin Thumann zum 3:3 nach Hause, ein weiteres RBI-Single von Daniel Patrice brachte Alexander Schmidt und Sacasa zum 5:3-Endstand zum Punkten. Nicolas Antoine, der Pedrol im achten Inning abgelöst hatte, ließ Hamburg im letzten Antritt ohne Run und sicherte den Sieg.In Spiel vier wiederholte sich das Muster in ähnlicher Form. Nach einem frühen Hamburger Run glich Daniel Patrice im vierten Inning mit einem RBI-Single aus, nachdem Devon Ramirez zuvor per Hit by Pitch auf die Base gekommen und zur zweiten Base gestohlen war. Im sechsten Inning bauten die Guggenberger Legionäre die Führung mit drei Runs auf 4:1 aus, unter anderem durch einen Sacrifice Fly von Devon Ramirez und ein weiteres RBI-Single von Patrice. Die Hamburg Stealers verkürzten im siebten Inning auf 4:3, ehe Regensburg im neunten Inning mit drei weiteren Runs, darunter RBI-Singles von Domenic Rauwolf und Eric Harms sowie ein RBI-Groundout von Nino Sacasa, die Entscheidung zum 7:4 herbeiführte.
Patrice setzt wichtige Impulse
Über beide Spiele hinweg war Daniel Patrice an mehreren entscheidenden Situationen beteiligt: In Spiel drei erzielte er das RBI-Single zum 5:3, in Spiel vier steuerte er zwei weitere RBI bei. Auf dem Mound teilten sich in Spiel drei Pedrol und Antoine die Aufgabe, in Spiel vier ließ Starter Leeroy Tavarez über sechs Innings drei Runs bei neun Hits zu. Quentin Moulin übernahm anschließend die letzten drei Innings, ließ einen Run zu und sicherte seinen dritten Save der Saison. Die Wins holten sich Antoine und Tavarez.Auf Hamburger Seite warf Ivan Gustavo Andueza Alvarez in Spiel vier alle neun Innings mit sechs Strikeouts, musste sich trotz 13 Hamburger Hits gegenüber sieben Regensburger Treffern aber geschlagen geben.
Im Finale warten die Bonn Capitals
Mit den beiden Siegen in Hamburg ziehen die Guggenberger Legionäre Regensburg in das Finale der Deutschen Baseball-Liga ein. Dort treffen sie auf die Bonn Capitals, die sich im anderen Halbfinale in fünf Spielen gegen Paderborn durchsetzten. Am kommenden Wochenende beginnt die Serie in Bonn. Die Spiele drei und vier in der Armin-Wolf-Baseball-Arena finden am 19. und 20. September statt. Sie fallen zeitlich mit der Deutschen Meisterschaft Baseball Schüler zusammen, die ebenfalls in Regensburg ausgetragen wird.
Legionäre Baseball AG / RNRed