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Einer neuen Studie der US-Universität Stanford zufolge sind Bio-Lebensmittel nicht gesünder als herkömmliche Lebensmittel. Einzig die Schadstoffbelastung ist bei Bio-Produkten geringer.

Bio klingt gut und gesund. Viele Verbraucher kaufen Bioprodukte in dem festen Glauben, dass sie nährstoffreicher und weniger schädlich für die eigene Gesundheit sind als herkömmliche Lebensmittel. Doch nun fanden Forscher der Universität Stanford in den USA im Rahmen einer Studie, die sie im Fachmagazin Annals of Internal Medicine, Bd. 157, S. 349, 2012 veröffentlichten, heraus, dass Bio-Essen gar nicht gesünder ist.
Es bestehen kaum Unterschiede zwischen biologisch und konventionell hergestellten Lebensmitteln ? so lautet die Kernaussage der Studie des amerikanischen Forscherteams.

Weniger Chemie in "Bio"

Der Gehalt an lebenswichtigen Nährstoffen wie Eiweiße, Fette und Vitamine ist bei beiden Lebensmittelgruppen gleich. Einzig der Phosphoranteil ist in Bio-Lebensmitteln höher als bei konventionellen Produkten. Allerdings spielt das aus gesundheitlicher Sicht eine untergeordnete Rolle, da Phosphormangel heutzutage sehr selten ist. Was dennoch ins Gewicht fällt, ist die Tatsache, dass Bio-Produkte weniger chemisch belastet sind. Denn im Bio-Anbau wird auf künstliche Pestizide bzw. Pflanzenschutzmittel verzichtet.

Auch Bakterien wie beispielsweise Salmonellen befinden sich sowohl in Bio- als auch herkömmlicher Ware. Allerdings zeigten die Analyseergebnisse, dass Fleisch vom Biohof weniger mit antibiotika-resistenten Bakterienstämmen verunreinigt ist. Ob sich das auf die Gesundheit des Konsumenten auswirkt, etwa durch gefährlichere Infektionen, ist unklar. Andererseits fand man auf den Bioprodukten mehr Coli-Bakterien, die möglicherweise Grund für die Ehec-Epidemie im letzten Jahr gewesen sein könnten.

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