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Der Jahn war über 90 Minuten die bessere Mannschaft und konnte sich gegen den ewigen Rivalen Burghausen viel Chancen erspielen, diese allerdings nicht nutzen. Die gut spielenden Regensburger fanden in Gäste-Keeper Stephan Loboué immer wieder ihren Meister. Das Unentschieden schmerzt allerdings.

Es sollte das erwartete Prestige-Duell werden. Jahn gegen Wacker. Das die Begegnung der ehemaligen Zweitligisten allerdings nun eher zum Kellerderby der Dritten Liga avancierte, damit hatte vor der Saison wohl kaum einer gerechnet. Den Fanlagern beider Teams war das wurscht, die hatten schon vor Anpfiff genug mit sich selbst zu tun. Den längst verbotenen Bengalos der Burghausener wollte der Jahn-Anhang mit Niveau entgegentreten.

"Das limbische System hat entschieden", sollte den Wacker-Fans gleich mal zeigen, dass auf der SSV-Tribüne (Foto rechts) eher Intellekt zu finden ist als rüde Fankultur (Das limbische System ist eine Funktionseinheit des Gehirns, die der Verarbeitung von Emotionen und der Entstehung von Triebverhalten dient ? die Red.). Vielleicht wäre ein wenig mehr Anfeuerung der eigenen Mannschaft oftmals dienlicher als kreative Punkte im Transparent-Malowettbewerb. Viele Jahnfans fragen sich wohl bis heute, was dort auf dem eigenen Plakat stand.


Beide Mannschaften gingen hochmotiviert in die Partie, der Bedeutung dieses Spiels waren sich alle Akteure bewusst. Doch die ersten 20 Minuten war der erwartete Schlager SSV gegen Wacker eher ein lauer Samstag nachmittag. Dann kam aber die Viertelstunde des Benedikt Schmid. Seine erste hochkarätige Chance bereits in der 22. Minute: Schmid wurde von Aosman wunderschön bedient, lief auf das Tor von Loboué zu, scheiterte aber erstmals am überragenden Gästekeeper. Gut zehn Minuten bekam Schmid den Zuckerpass von Jimi Müller serviert, der anschließende Schuss (Foto links) auf das Gästetor parierte aber der linke Pfosten (33.).

Der Jahn hatte das Spiel in der Hand, das Tabellenschlusslicht zu keiner Zeit mit großen Möglichkeiten. Doch zur Pause stand es nur 0:0. Im zweiten Durchgang ein ähnliches Bild: Der Jahn zeigte Burghausen, wer Herr im Hause ist und machte das Spiel. Und sofort gab es die nächste Chance: Ruben Popa kam im Strafraum an den Ball, schoss aber aus kurzer Distanz den Gästekeeper an (46.). Fünf Minuten später sollten die 4.131 Jahnfans richtig verzweifeln: Jimi Müller, erstklassig von Schmid in Szene gesetzt, setzte seinen Schuss - freistehend vor Loboué - nur an den linken Pfosten, zum zweiten Mal im Spiel verhinderte das Aluminium die überfällige Jahnführung (51.).

Es kam, wie es kommen musste. Alle Chancen waren nur Makulatur ? was im Fußball zählt, sind eben Tore. Und so brachte in der 69. Minute die erste, gefährliche Aktion der oberbayerischen Gäste das mehr als schmeichelhafte 0:1 für Burghausen. Wacker konterte die Jahnabwehr gekonnt aus, Bencik hob den Ball sehenswert über den machtlosen Patrick Wiegers ins Eck - war gefallen.


Nach dem verdienten Ausgleich gab die Jahnelf alles, um den verdienten Siegtreffer zu erzielen. Doch die Gäste spielten jetzt auf Zeit und ihr "Torwart wurde immer größer und das Tor immer kleiner", empfand Jahn-Coach Stratos. Zudem wurde Jimi Müller (Foto unten) ein glasklarer Elfmeter von Schiedsrichter Arno Blos verwehrt. Es sollte daher bis zur 90. Minute dauern, bis der SSV noch einmal gefährlich vor das Burghausener Tor kam: Amachaibou setzte sich auf rechts durch und gab den Ball in den Fünfmeterraum - Benedik Schmid rauschte nur Millimeter vorbei. Es blieb beim 1:1.

"Wir haben uns viele Chancen erspielt, die Jungs machen alles richtig ? ich kann meinen Spielern nur einen Vorwurf machen: Sie schießen zu wenig Tore. Drei Punkte wären gerecht gewesen", gab Cheftrainer Thomas Stratos nach dem Spiel zu verstehen. Zumindest hat er die vielleicht intellektuellsten Fans der Liga. Wenn sie dann nur noch als echter zwölfter Mann zu hören wären, denn ein akademischer Background allein auf der Tribüne hilft den Spielern auf dem Platz nicht wirklich beim Toreschießen.      (Fotos: Gatzka)

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