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Die erst neulich wieder gehackten Passwörter und Login-Daten machen viele nachdenklich. Ob Ihr Passwort sicher ist, wie Sie sich ein sicheres Passwort zulegen und wie Sie sich vor Daten-Phishern schützen.

Jedem ist inzwischen klar, dass Daten aus dem Internet gestohlen und verkauft werden. Viele E-Mail-Konten wurden in den letzten Monaten geknackt und die Daten gestohlen.

Sie sollten sich von den einfachen Passwörtern wie "1234567", "Passwort", "gesperrt" usw. verabschieden. Auch Namen von Familienmitgliedern oder Freunden sind denkbar schlecht. Denn diese einfachen unkomplizierten Passwörter sind leichter zu erraten und zu knacken. Nehmen Sie lieber einen kurzen Satz, bei dem Sie manche Buchstaben als Sonderzeichen setzen oder machen Sie sich eine Eselsbrücke. Das Passwort "imjT12PmD" bedeutet nichts anderes als "ich mag jeden Tag 12 Pizzas mit Dessert".

Suchen Sie sich für jedes Konto, dass Sie besitzen ein eigenes Passwort aus. Das ist zwar aufwendig, aber dennoch die sicherste Methode. Oder Sie nutzen für alle Konten (außer E-Mail-Konten) ein Passwort, das Sie nur an einer Stelle verändern. Zum Beispiel für Facebook "imjT1f2PmD". Nutzen Sie eine Eselsbrücke wie oben erklärt und setzen Sie den Anfangsbuchstaben des Forums o.Ä. an eine Stelle im Passwort. Für das Email-Passwort aber bitte ein eigenes nehmen.

Auch für die Sicherheitsfrage sollten Sie sich mehr überlegen als den Mädchennamen Ihrer Mutter oder Ihr erstes Haustier. Denn diese kann man leicht erraten oder durch Recherche in Erfahrung bringen. Nehmen Sie eine eigene Frage, mit einer Antwort, die nur Sie kennen und verschlüsseln Sie diese zusätzlich mit einer Zahl oder einem Sonderzeichen (am besten so viele wie nur möglich).

Apps können Daten ebenfalls ausspionieren. Überprüfen Sie daher regelmäßig die Einstellungen und löschen Sie nicht mehr genutzte Apps.

Das Bundeskriminalamt und der Branchenverband Bitkom warnen vor der steigenden Internetkriminalität. Denn auch durch Dienste wie Online-Banking werden die Bankdaten gescannt, gestohlen und auch genutzt. Denn viele finden nur noch geräumte Konten vor. Für die Pisher sind zudem Bezahldienste wie PayPal und andere die reinste Goldgrube.

Trotzdem reicht schon ein Besuch auf einer normalen Internetseite aus, um den PC mit einem Trojaner zu infizieren. Diese senden die Daten auf Ihrem PC an den Rechner des Pishers. Diese verkaufen die Daten für viel Geld oder leeren Ihre Konten aus.

Tipps für sicheres Bezahlen im Internet und einen sicheren Computer finden Sie hier:
https://www.sicher-im-netz.de/

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Bild: Antje Delater / www.pixelio.de

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