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Sie träumte den Traum, eines von Heidi Klums „Meeeedchen“ zu werden. Zum Glück blieb sie Elisabeth „Lis“ Kanzler. Die 22-jährige Studentin aus Regensburg mit Wurzeln in Peru und Pfaffenhofen durfte einen Monat reinschnuppern ins große, harte Model-Business. Zurück im Alltag lief sie Fotograf Alex Vogt vor die Linse – und begann nicht gleich mit einem Nackt-Shooting.

Wie kam es denn zu der Idee, sich bei GNTM zu bewerben?
Eine Freundin meines Vaters hatte mir bereits vor einigen Jahren mal gesagt, dass ich definitiv Potential zum Modeln habe und in diesem Bereich gute Chancen hätte. Dieser Satz blieb ziemlich lang in meinem Hinterkopf. Da ich aber meistens in Barcelona war, wo ich auch aufgewachsen bin, hatte das zuvor zeitlich nie gepasst.



Und dann kam auch noch (D)eine Trennung hinzu, heißt es….
Meine besten Freundinnen standen mir in dieser Zeit wirklich bei und ermutigten mich, mich bei GNTM zu bewerben. Als die Castings dann in München anstanden, war ich auch gerade hier in Regensburg und packte die Gelegenheit beim Schopf.

Dein Studium in Regensburg hast Du ja fast geschafft…
Noch jetzt im April werde ich durch sein. Ich habe BWL und Marketing auf Bachelor gemacht – da ich als halbe Peruanerin und halbe Bayerin gerne unterwegs bin und reise, ist das auch ein Studiengang, mit dem ich international überall Fuß fassen könnte.

Bei Germany’s Next Top Model warst Du für die TV-Zuschauer in vier Folgen präsent – nach einem Monat war dann Schluss für Dich. Welche Eindrücke konntest Du mitnehmen?
Es war auf jeden Fall eine tolle Erfahrung. Ich bin im Nachhinein total happy drüber, dass ich mich getraut habe, mich bei GNTM zu bewerben – und natürlich, dass ich auch genommen wurde. Ich würde das jederzeit wieder machen.

In der Dominikanischen Republik waren ja noch ganze 50 Mädels dabei – 20 davon mussten den Karibischen Traum aber nach nur einem Auftritt schon wieder verlassen. Du durftest bleiben. Ist da was von hartem Konkurrenzkampf oder gar Zickenkrieg zu spüren?
Ich bin eine sehr soziale und offene Person und ich komme eigentlich mit jedem gut klar. Ich habe auch sehr schnell Freundinnen gefunden. Es ist vielleicht schwer zu glauben: Aber wenn man rund um die Uhr mit Gleichgesinnten zusammen ist, dann redet man dann natürlich über alles. Einmal mehr, da wir ja kaum Möglichkeiten hatten, uns abzulenken, wie mit Handys oder Tablets. Es war wirklich so, dass wir die ganze Zeit redeten und viele lange Gespräche führten.
Um Himmels Willen – das klingt ja extrem oldfashioned ;-) Wie sieht denn so ein gewöhnlicher Tag mit Heidis Damenkränzchen aus?
Es war definitiv stressig, aber es war sicher allen klar, dass es kein Erholungsurlaub wird. Aufstehen so zwischen 6 und 7 Uhr, frühstücken und ab zum Fitting. Fast jeden Tag wurde gedreht. Dazwischen hieß es immer wieder Warten und nochmal Warten – weil es gerade am Anfang so viele Mädels waren. Ein Shooting zieht sich dann meist über einen ganzen Tag. Dann kommst Du erst spät am Abend wieder zurück und bist einfach nur KO.

Ihr wurdet direkt ins vielleicht nicht ganz so kalte, karibische Wasser geworfen und musstet gleich vor laufenden Kameras blank ziehen…
Ich war schon ein wenig schockiert, weil ich davor noch nie gemodelt habe, noch nie in einer Modelagentur war und dann ist das allererste Shooting in meinem ganzen Leben: Ein Nacktshooting. Das war eine schwierige Situation, denn alle Mädels wissen, wenn wir es nicht mitmachen, dann sind wir raus aus der Show. Das Gute war: Nach dieser ersten Hürde kann alles nur noch bedeckter werden.

Obwohl Du Dich – wie Du selbst sagst – bei Shootings mit weniger Kleidung nicht ganz so wohl fühlst, hast Du das bravourös gemeistert….
Im Gegensatz zu den meisten anderen Mädchen hatte ich noch keinerlei Modelerfahrung. Man weiß daher nie genau, wie man posen soll. Das ist dann schon schwer. Ich bin zwar nun seit einem Jahr viel auf Instagram aktiv. Aber das ist natürlich nicht dasselbe wie ein richtiges Shooting. Und dann noch nackt – vor einem Starfotograf, Heidi Klum und einer ganzen TV-Crew. Aber irgendwann lief es fast wie von alleine. Es macht Mega-Spaß vor der Kamera zu posieren.

Bist Du traurig gewesen, als es dann nach dem Umstyling in Kalifornien vorbei war?
Natürlich will man, so lange es geht, dabei sein. Aber ich war weder vorher in der Dominikanischen Republik noch in Los Angeles. Darum war ich schon echt glücklich, das erlebt zu haben.

Bleibt man nach der Show mit den anderen Mädels in Kontakt?
Ich habe tolle Freundschaften geschlossen. Mit einer Ex-Kandidatin blieb ich nach dem gemeinsamen Ausscheiden noch ein paar Tage in LA, mit einer anderen treffe ich mich noch heute zum Essen. Und dann gibt’s ja auch Sophia aus Abensberg, 22 – wie ich, studiert in Regensburg – wie ich. Eine ganz liebe, die aber leider schon in der Casting-Runde rausfiel. Mit ihr traf ich mich auch gerade erst.

Und wie geht’s mit der Modelkarriere weiter?
Da hab ich keine Eile. Immerhin habe ich plötzlich ein Management. Das ist eine komische Situation, weil ich noch nie mit sowas zu tun hatte – und plötzlich hat man einen Manager. Mal sehen, was die Zeit da an Jobs bringt. Aber ich richte nicht mein Leben danach aus.

Wir hätten da ja am 5. Mai die perfekte Bühne für Dich ….
Oh ja – ich weiß, das FACE AND FASHION Finale. Freunde von mir gehen hin. Aber ich werde da „leider“ gerade in Los Angeles sein. Ich gönne mir einen fünfwöchigen Trip alleine durch Kalifornien. Das war ein Geschenk zum Uni-Abschluss. Aber ich wünsche allen viel Spaß an dem Abend im Schloss.

Und wir wünschen Dir viel Spaß in Kalifornien und ganz viele tolle Modeljobs!

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