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MINI ist hier nur der Name der BMW-Tochter, die ihn baut – den MINI Countryman SE. Hier steht ein ausgewachsener Kleinwagen, bereit, sich sowohl im urbanen Stadtdschungel als auch auf Schotter und schmutzigen Feldwegen zu beweisen.

Big One: Nur aus der Entfernung wirkt der MINI kleiner. Dabei werden wir aber nur von unserem Gehirn getäuscht, in dem der MINI als kleiner Flitzer fest eingeprägt ist. Dieser hier ist 4,3 m lang und knapp 2 m breit (ohne Spiegel) und damit größer als ein Golf. Dazu gibt es schöne 16 cm Bodenfreiheit und bei knapp 1,6 m Höhe eine exponierte Sitzposition mit guter Verkehrsübersicht.

Und wo wir gerade eh schon sitzen – innen liebt oder hasst man den MINI eben. Es ist so erfrischend wie eigen und eben auch anders, dieses Cockpit. Elemente seiner Vorfahren wurden hier weiterverwendet, uminterpretiert oder einem gänzlich anderen Zweck zugeführt. Der große Multifunktionsbereich in der Armaturenbrettmitte setzt dem Ganzen die Krone auf.

Aber auch die netten Wippschalter, Drehregler und Bedienknöpfe sind funktionell, harmonisch und individuell. Dazu die indirekt beleuchteten Türöffner, das Alcantara auf den Armlehnen der Türe, die Anmutung der Zierleisten und Ambient Lights und schließlich noch die perfekten Ledersitze. Letztere sind bei uns längs abgesetzt, sehen aber auch in Cremefarben mit Kreuznähten einfach perfekt aus. Britannien geht, der MINI bleibt. God save BMW.

Das Bedienkonzept ist klasse. BMW entwickelt es seit Jahren fort. Ob am Touchscreen oder über das IDrive: Navigation, Medien, Fahrzeugeinstellungen – alles lässt sich intuitiv und einfach ansteuern und macht in der Handhabung Spaß. Natürlich bietet auch MINI ein spezielles Vernetzungssystem zwischen digitaler und realer Welt und verknüpft diverse Apps und Ihr Handy samt Sprachsteuerung. Wer möchte, bucht dazu noch kostenpflichtig Sonderdienste für Musik, Echtzeit-Verkehrsinformation und mehr. Dazu möchte ich aus Erfahrung sagen: keine Sorge – wer diese Dienste dann nicht mehr honorieren möchte, hat alles, was man an Navi, Handyverknüpfung und Co. benötigt, trotzdem auf höchstem Niveau!

Fahren wir los. Geräuschlos. 7,6 kW/h speichert der Akku, nutzbar davon um die 5,5 kW/h, die nach Herstellerangabe im Idealfall bis zu 41 km halten. Musik, Klima, Licht und Co. – fahren Sie brav, kommen Sie damit ungefähr 30 km weit. Daheim wird dann an normaler Steckdose für derzeit ca. 1,70 Euro vollgeladen, in 3 Std. (je nach Stromangebot auch in der Hälfte). Ein gleich schwerer und leistungsfähiger Benziner kostet auf dieser Strecke um die 5 Euro.

Wer zu Hause nicht laden kann oder will, stellt den Ganghebel auf Sport, und der MINI lädt den Akku beim Fahren auf 80%. Das kostet natürlich Sprit, ca. 1,5 Liter auf 100km mehr.

Wer aber Saft im Akku hat, verfügt über schöne 65kw/88PS elektrisch und 100kw/136PS aus einem 1,5 Liter Turbo-Benziner = 224 PS und satten 385 Nm Drehmoment. Und letzteres gibt eben den Hybrid-Kick. Egal wann sie ins Gas treten, der E-Motor liefert sofort voll ab. Nach einer kurzen Bedenkzeit erklärt dann auch der Turbo seine volle Leistung und zusammen schieben die beiden mächtig an. Ein Gang elektrisch, 6 für den Benziner mit Automatik. Die 6,8 Sekunden auf 100 werden dem tatsächlichen Spaß während des Betriebes nicht mal gerecht. Er hängt am Gas wie ein großvolumiger V8 – im unteren und mittleren Drehzahlbereich – und das zeichnet das System eben aus.

Dazu gibt es drei Fahrmodi: Max eDrive, Auto eDrive, Save Battery – also rein elektrisch mit bis zu 125 km/h, einen Mix-Modus, in dem automatisch gewechselt und nach Möglichkeit der Stromantrieb benutzt wird, und zuletzt ein Modus, in dem der Akkustand erhalten wird. In allen Modi kann über einen weiteren Schalter dabei noch zwischen „green“ „mid“ und „sport“ auf die Gaskennlinie, Schaltzeiten und den Systemverbrauch Einfluss genommen werden. Ökonomisch oder eben zunehmend sportlich – das merkt man jeweils deutlich.

Wermutstropfen bleibt natürlich das Gesamtgewicht. Ohne Fahrer und Sprit bleiben ca. 1660kg, die bewegt werden wollen und dazu ein etwas kleinerer Kofferraum (450 – 1390L) und Tank (36L, Gesamtreichweite ca. 400 km). In puncto Beschleunigung lässt er dafür alle anderen rechts zurück. Auch den Countryman Cooper S. um eine knappe Sekunde – eine Welt im Motorsport.

Fazit: Nehmen Sie sich die Zeit, das Ex- und Interieur abzustimmen und schauen Sie sich verschiedene Modelle live an. Das Styling wird, wenn der Geldbeutel es hergibt, zum besonderen Vergnügen und unterstreicht den individuellen Charakter des Fahrzeugs deutlich. Bei 37.500 Euro geht der Spaß los.

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