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Die Auswahl an verschiedenen Fahrradtypen ist riesig, da kann man auf der Suche für das richtige Modell schnell den Überblick verlieren. Egal, ob für einen Ausflug, einen Städtetrip oder Geländefahrten – für jede Gelegenheit gibt es das passende Rad.

CITYBIKE

Das Citybike eignet sich eher für kurze Strecken und kleinere Touren. Es ist robust, pflegeleicht und dient bereits mit der Grundausstattung als alternatives Verkehrsmittel. Die einfach gehaltene Ausstattung umfasst unter anderem drei bis vierzehn Gänge und 26-Zoll- beziehungsweise 28-Zoll-Reifen.  Das Citybike eignet sich für Menschen, die sich auf dem Rad noch etwas unsicher fühlen. Mit dem Rahmen und tiefem Durchstieg ist es ideal für Einsteiger und Senioren. Das Rad ist weniger sportlich, bietet dafür eine aufrechte und bequeme Sitzhaltung. Ein Citybike ist bereits ab 350 Euro erhältlich und gehört damit unter den Fahrradtypen zu den günstigeren Preisklassen.

HOLLANDRAD

Ähnlich zu den Citybikes ist das Hollandrad, das jedoch eine hochwertigere Variante darstellt. Mit der richtigen Beleuchtung und einer Klingel ist das Rad verkehrstauglich und eignet sich vor allem für flaches Land. Drei bis sieben Gänge sorgen für eine leichte Handhabung, der breite Sattel bietet eine aufrechte Sitzposition und viel Komfort. Außerdem ist es robust und hält viele Jahre. Wie beim Citybike steht auch hier der Komfort mehr im Vordergrund als der sportliche Aspekt und so eignet sich das Rad eher für gemütliche Fahrer.

TREKKINGRAD

Das Trekkingrad ist nach dem Citybike der beliebteste Radtyp in Deutschland. Kein Wunder, denn die Trekkingräder sind Alleskönner. Sie eignen sich sowohl für den Asphalt als auch für Schotter und Waldwege. Längere Touren sind mit dem Trekkingrad ebenfalls kein Problem. Mit 18 bis 21 Gängen und 28-Zoll-Rädern ist das Rad sportlich, aber dennoch alltagstauglich. Stabil und robust hält es auch größerem Gewicht stand. Es verbindet Sportlichkeit mit Komfort und ist somit vielseitig einsetzbar. Der Basispreis beläuft sich zwischen 500 und 800 Euro.

MOUNTAINBIKE

Das Mountainbike ist eher für den Geländesport gedacht und daher nur bedingt alltagstauglich. Die Grundausstattung eignet sich nicht für den Straßenverkehr, denn Licht und Klingel fehlen hier. Auf normalen Straßen fährt sich das Rad ohnehin durch den starken Reibungswiderstand schwerer. Dafür sorgen die dicken Reifen der üblichen 26-Zoll-Räder mit starken Profilen auf matschigen und steinigen Wegen für Halt. Mountainbikes eignen sich daher vor allem für Radfahrer, die auf dem Gelände, in Bergen oder im Schlamm unterwegs sind.

RENNRAD

Auch das Rennrad eignet sich nicht unbedingt für den Alltagseinsatz. Zwar ist es auf geteerten Straßen einsetzbar, bei Regen, Schlaglöchern und Bordsteinen wird es auf den extrem schmalen Reifen auf 28-Zoll-Felgen jedoch gefährlich. Das Rad bietet 16 bis 33 Gänge und eignet sich nicht unbedingt für Anfänger.  Da die Ausstattung zum Vorteil der Schnelligkeit auf ein Minimum reduziert ist, sind Rennräder für den Straßenverkehr meist ungeeignet. Die Kosten belaufen sich bei einem Rennrad auf mindestens 800 Euro, Profimodelle kosten aber gerne auch das Mehrfache.

Neben den gängigen Fahrradtypen gibt es noch zahlreiche weitere Modelle, wie Liegeräder oder Falträder. Den Fahrradtyp sollte man daher mit Bedacht wählen und sich überlegen, wofür man sein Rad einsetzen möchte. Dann kann man den Fahrradtyp auch seinen individuellen Ansprüchen anpassen.

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