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Mit einem Kopfverbrauch von 150 Litern im Jahr ist Kaffee das beliebteste Getränk Deutschlands. Im Durchschnitt werden pro Kopf knapp zwei Tassen Kaffee am Tag konsumiert. Doch das beliebte Heißgetränk kann ganz schön gefährlich für unsere Zähne werden.

Die Kristalle auf der obersten Zahnschicht weisen Vertiefungen auf, in denen Lebensmittel wie Kaffee oder auch Rotwein leicht hängen bleiben. Auch die raue Oberfläche der Plaque bietet ideal Bedingungen für die Ablagerung von Kaffee- und Weinresten. Die daraus resultierenden Verfärbungen sind dabei extrinsisch, und betreffen somit nur die Oberflächen der Zähne. Neben den Farbstoffen enthält Kaffee auch aggressive Säuren, die den PH-Wert im Mund senken und den Zahnschmelz angreifen. Die Folgen: Karies und drohender Zahnverlust.

Zahnfreundlicher Kaffeekonsum

Wenn der Verzicht auf Kaffee schwer fällt, hilft eine Umstellung des Kaffeekonsums dabei, die Zähne zu schützen. Durch das langsame Nippen an einer Kaffeetasse über mehrere Stunden hinweg oder das Genießen einer einzigen Tasse zu einem bestimmten Zeitpunkt kann dabei helfen, den Kaffeekonsum zu reduzieren.
Ebenfalls ausschlaggebend ist die Verwendung der richtigen Kaffeemaschine. Für einen täglichen Kaffeekonsument eignet sich der Vollautomat am besten, da sich unzählige individuelle Kaffeevarianten einstellen lassen. Ein wichtiger Faktor ist nämlich die Schwärze und somit die Stärke des Kaffees. Auch Filterkaffeemaschinen können hier mit einer Einstellungsvielfalt überzeugen. Empfohlen wird der geringe Konsum von schwarzem Kaffee: Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Milchkaffee die Zähne weniger verfärbt, da die Farbstoffe durch die Milch oder Milchalternative gebunden werden.

alex boyd Acq6DcZGsSI unsplash
Die Verwendung von hartem Wasser- also Wasser mit vielen Mineralien wie Calciumcarbonat und Magnesiumhydrogencarbonat - hilft dabei, die Säurebestandteile des Kaffees weitgehend zu neutralisieren. Der damit zubereitete Kaffee ist somit nicht nur magenfreundlicher, sondern auch weniger schädlich für den Zahnschmelz. Die Brühtemperatur des Kaffees sollte außerdem zwischen 92 und 96 Grad liegen, da der Kaffee bei niedrigeren Temperaturen saurer werden kann, was ebenfalls schädlich für den Zahnschmelz ist.

Verfärbungen vorbeugen

Die beste Vorbeugung ist eine regelmäßige und gründliche Zahnhygiene. Das heißt, nach jeder Mahlzeit den Mund mit Wasser ausspülen, die Zähne zwei Minuten lang mit fluoridhaltiger Zahncreme putzen und die Zwischenräume sorgfältig reinigen. Ebenso notwendig ist die jährliche professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt. Durch aufhellende Zahnpasten können Zahnverfärbungen von Zuhause aus „bekämpft“ werden – die enthaltenden Schmirgelartikel reduzieren jedoch bei hoher Anwendung den Zahnschmelz, weswegen eine maßvolle Verwendung ratsam ist. Ebenso behutsam zu verwenden sind Hausmittel wie Zitronensaft oder Meersalz, da sie zu Zahnschmelzschäden und Zahnfleischreizungen führen können. Der Konsum von Kaffee, Rotwein und anderen stark verfärbenden Lebensmitteln sollte gering gehalten und das Rauchen im besten Fall komplett aufgegeben werden. Zusätzlich erhöhen Zahnpflegekaugummis den Speichelfluss, was nicht nur Verfärbungen, sondern auch andere Erkrankungen im Mundraum vorbeugt.

Zahnärztliche Behandlung

Bei der professionellen Reinigung wird der festsitzende Zahnstein entfernt und die Zähne von harten und weichen Belägen befreit. Die Oberfläche wird nicht nur gründlich poliert, sondern auch fluoridiert. Zusätzlich kann ein professionelles Bleaching die Zähne um einige Nuancen aufhellen. Zum Kaschieren von nicht mehr zu beseitigenden Verfärbungen kann auf Kronen und dünnere Verschalungen wie Veneers zurückgegriffen werden.

candid WFsNCIn8OF4 unsplash

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