Nach dem Derbysieg über Landshut stehen die Eisbären Regensburg erneut unter Zugzwang. Gegen den EC Bad Nauheim geht es um wichtige Punkte im engen DEL-2-Mittelfeld. Beide Teams kämpfen um ihre Positionen, Spannung und Intensität sind garantiert.
Nur rund 48 Stunden nach dem Derbysieg über Landshut (5:2) ist Eishockey-Zweitligist Eisbären Regensburg bereits wieder in der heimischen Donau-Arena im Einsatz: Am morgigen Dienstag, den 10. Februar, empfangen die Oberpfälzer ab 20:00 Uhr den EC Bad Nauheim. Als Tabellenfünfte (67 Punkte) liegen die Domstädter fünf Punkte hinter dem vierten Rang (Ravensburg) und zwei Punkte vor dem fünften Rang (Bietigheim) – und befinden sich damit mitten im dicht gedrängten Mittelfeld der DEL 2. Die Gäste aus Hessen, derzeit Zwölfte (51 Punkte), kämpfen indes im Hauptrundenendspurt noch darum, die Play-down-Plätze zu verlassen. Für beide Mannschaften geht es also um viel. Tickets für die wichtige Begegnung gibt es unter www.ebr.live.
Direkter Vergleich mit Vorteilen für Regensburg
Zwei Mal kreuzten die beiden Teams bislang die Schläger – beide Male siegten die Schützlinge von Eisbären-Trainer Peter Flache. Ende Oktober entschieden sie das erste Heimspiel in der Donau-Arena mit 2:1 für sich – die Tore erzielten Kapitän Nikola Gajovský und Bryce Kindopp. Deutlich torreicher verlief das zweite Kräftemessen Mitte Dezember auswärts in der Kurstadt: Am Ende eines offenen Schlagabtauschs stand ein 7:4 für die Domstädter, für die fünf verschiedene Schützen getroffen hatten: drei Mal Topscorer Corey Trivino (davon ein Empty-Net-Tor), Pierre Preto, Donát Péter, Kevin Slezak im Powerplay und Jeremy Bracco.
Personelle Veränderungen bei den Gästen
Punktbester EC-Bad-Nauheim-Akteur in den Duellen gegen Regensburg ist bislang der Stürmer Sebastian Bengtsson, der im zweiten Aufeinandertreffen mit einem Tor und zwei Assists an drei der vier Nauheimer Treffer direkt beteiligt war. Der Anfang Oktober nachverpflichtete 31-Jährige hat sich in bislang nur 28 Einsätzen dennoch bereits auf Rang zwei der internen Scorerliste geschossen: Auf 31 Zähler kommt er insgesamt bereits, 14 Mal netzte er selbst ein, 17 weitere Male legte er für seine Teamkollegen auf. Er hat den mit Abstand höchsten Punkteschnitt pro Partie der Hessen (1,11). Mit 34 Scorerpunkten liegt nur der kanadische Offensivverteidiger Justin MacPherson noch vor ihm (neun Tore, 25 Assists). Hinter den beiden reihen sich zwei weitere Kanadier ein: Parker Bowles und Jordan Hickmott mit je 30 Torbeteiligungen – damit liegen sie gleichauf mit ihrem Landsmann Davis Koch, der allerdings einen deutschen Pass besitzt. Der fünfte Kontingentspieler im Kader ist Kanadier Taylor Vause – der Edeltechniker fällt derzeit aber verletzt aus.
Defensive Stabilität trotz Offensivproblemen
Trotz zahlreicher weiterer gefährlicher Angreifer wie Justin Volek (19 Punkte), Zach Kaiser und dem ehemaligen Regensburger Julian Lautenschlager (je 17) oder Andrej Bíreš (16) hapert es in der Offensive – nur 112 eigene Treffer sind der viertschlechteste Wert der DEL 2. Die Defensive steht indes recht sicher: 126 Gegentore ließen die Hessen bislang zu und liegen damit im vorderen Mittelfeld der Liga. Führungskräfte in der Abwehr sind neben Topscorer MacPherson vor allem der ehemalige Nationalspieler Christopher Fischer, Marius Erk und Garret Pruden. Im Tor ist meist Routinier Jerry Kuhn gesetzt – er kam bislang in 38 der 42 Nauheimer Spiele auch zum Einsatz und zählt dabei trotz seiner bereits 39 Jahre mit einer starken Fangquote von knapp 91,9 Prozent zu den besten seiner Zunft.
Trainerwechsel im Saisonendspurt
Aus den jüngsten sechs Begegnungen gab es zwar drei Siege – insgesamt holte der EC Bad Nauheim aber erst 18 Siege, nur Kaufbeuren (acht), Weiden (15) und Freiburg (17) haben bisher eine schlechtere Ausbeute. Nicht zuletzt deshalb kommen die Hessen nur schwer aus den hinteren Tabellenregionen heraus. Jüngst zogen sie deshalb die Reißleine: Der bisherige Headcoach Peter Russell musste weichen – und wurde durch den Finnen Antti Karhula ersetzt, der das Team nun zum Klassenerhalt führen soll.
Informationen zum Heimspiel
Eisbären Regensburg – EC Bad Nauheim
Beginn: Dienstag, den 10. Februar, 20:00 Uhr
Spielort: Donau-Arena Regensburg
Öffnung Abend- und Abholkasse: 18:30 Uhr
Öffnung Fanzone: 18:00 Uhr, Schließung um 19:45 Uhr
Einlass ins Stadion: ab 18:15 Uhr (Dauerkarten), ab 18:30 Uhr (alle weiteren Tickets)
Live-Übertragung: Sporteurope.tv
Wichtig: Die Eisbären Regensburg wurden darauf hingewiesen, dass der größere Parkplatz an der Vilsstraße (unter anderem Jysk, Fressnapf, TTL, Cube-Store, Restaurant Shangri-La) sowie der „Tedox“-Parkplatz nicht für Heimspiele genutzt werden sollen. Autos von Eishockey-Fans, die dort im Rahmen der Partien parken, könnten abgeschleppt oder mit Strafzetteln versehen werden.
Tickets sind erhältlich unter www.ebr.live.
EVR Eisbären GmbH & Co. KG Regensburg / RNRed