Im Jahr 2026 bringen BMW, Mercedes, Audi, Porsche, VW, Volvo, Cupra & Co. frischen Schwung auf die Straße. Vom elektrischen Kleinwagen bis zum Premium-SUV stehen nicht nur das Design, sondern auch die Reichweite und die Nachhaltigkeit im Fokus. Eine Auswahl der neuen (elektrischen) Modelle und die wichtigsten Details haben wir hier für Sie zusammengefasst.
Auch dieses Jahr bringen spannende neue Modelle wieder frischen Wind in die Autowelt: Von sportlichen Limousinen über elektrische SUVs bis hin zu praktischen Kleinwagen präsentieren BMW, Mercedes, Audi, VW, Porsche und Co. ihre neuen Modelle. Smarte Technik, modernes Design und nachhaltiges Fahren stehen dabei im Vordergrund und versprechen großen Fahrspaß.
Eine Auswahl der neuen Modelle, die 2026 auf den Markt kommen, und die wichtigsten Details zu je dem einzelnen Fahrzeug haben wir für Sie kompakt auf einen Blick zusammengefasst.
Audi: A5 Limousine

A5 Limousine © Audi AG
Die neue A5 Limousine ist im sportlichen Design gestaltet – neue Voll-LED Scheinwerfer, in den Türen integrierte Griffe und breite Backen an den hinteren Radkästen lassen die Limousine modern wirken. Nicht nur von außen überzeugt er – im Innenraum gibt es ein 11,9 Zoll großes Kombiinstrument und einen 14,5 Zoll großen Infotainment-Touchscreen. Für genügend Tageslicht im Pkw sorgt das Panorama-Glasdach, das sich bei Bedarf verdunkeln oder auch milchig einstellen lässt. Mit 4,83 Metern Länge und 1.912 Kilogramm schafft die Limousine ein Maximalvolumen im Kofferraum für 465 Liter. Außerdem ist ein Mildhybrid-System integriert, das erlaubt, den Verbrennungsmotor während der Fahrt abzuschalten, um Sprit zu sparen. Der A5 ist bereits auf dem Markt und verbraucht durchschnittlich 5,8 Liter Diesel auf 100 Kilometer – der darin ebenfalls verbaute Elektromotor leistet bis zu 24 PS (18 kW) und ein Drehmoment von 230 Nm. Somit kommt die Limousine auf 1.030 Kilometer Reichweite und kostet 46.900 Euro.
Porsche: MACAN GTS

Porsche Macan GTS © Porsche AG
Der Porsche Macan GTS ist die Erweiterung der Macan EV (Electric Vehicle) Baureihe. Sowohl die Front und die Seitenansicht als auch das Heck prägen schwarz lackierte Elemente, die ein Erkennungsmerkmal der GTS-Modelle von Porsche darstellen. Besonders auffällig sind die abgedunkelten Matrix-LED-Hauptscheinwerfer. Bereits in diesem Jahr erhalten alle Macan-Modelle ein sportliches Design mit neuen Bug- und Heckverkleidungen. Der rein elektrische SUV kann bereits erworben werden und besitzt eine Reichweite von 586 Kilometern und 571 PS (420 kW). So beschleunigt er von 0 auf 100 Kilometer/h in 3,8 Sekunden. Insgesamt 21 Minuten dauert es, den SUV von 10 auf 80 Prozent aufzuladen. Der Porsche Macan GTS ist 4,805 Meter lang, wiegt 2.940 Kilogramm und bietet 476 Liter Stauraum im Kofferraum. 104.200 Euro kostet das Schmuckstück – Mit einem Aufpreis kann eine spezielle Ausstattung wie Einparkassistent, Lederausstattung oder Anhängerkupplung inklusive sein.
Volvo: ES90

Volvo ES90 © filterVERLAG
Wenn sich jemand nicht zwischen Limousine, SUV und Fastback entscheiden kann, ist der Volvo ES90 die perfekte Wahl, denn er ist eine Mischung aus allem. Von einem großen 14,5-Zoll-Touchscreen über Sprachverstärkung bis hin zu einer Einparkhilfe ist alles enthalten, was heutzutage gewünscht wird. Auch das Driver-Understanding-System von Volvo ist integriert und erkennt über Innenraumsensoren Unaufmerksamkeiten oder auch einen Totalausfall des Fahrers – dabei kann das Auto leichte Fahrkorrekturen oder auch das sichere Abbremsen übernehmen. Insgesamt ist der ES90 2.410 Kilogramm schwer und mit 245 kW (333 PS) und 480 Nm Drehmoment versorgt. Nur 6,6 Sekunden braucht der Motor, um auf 100 km/h zu kommen. Innerorts kommt der ES90 etwa 800 Kilometer weit – Bei 100 km/h benötigt man außerorts 19 kWh für 100 km, so kommt man auf eine Reichweite von 463 Kilometern. Die Batterie braucht etwas über 20 Minuten, um von 10 auf 80 Prozent aufzuladen. Der ES90 ist bereits auf dem Markt und kostet in der Basisversion 70.490 Euro – mit Extras kann das Auto 5.000 bis 10.500 Euro mehr kosten.
Volkswagen: ID. Polo

VW ID POLO © Volkswagen AG
Der VW ID. Polo ist der erste rein elektrische Kleinwagen von Volkswagen. Besonders auffällig: Das Modell hebt sich äußerlich ab. Das Muster und die Farbgestaltung des Designs fallen sofort ins Auge – innen ist er schlicht, aber mit vielen Extras. So gibt es nicht nur zwei große Displays – ein 10,25-Zoll-Digitalcockpit hinter dem Lenkrad und ein 13-Zoll-Touchscreen für das Infotainment –, sondern auch ein Multifunktionslenkrad. VW verbaut hier einen Modularen E-Antriebs-Baukasten (MEB), der leichte und günstige Akkus aus Salzgitter und einen neuen konstruierten Elektromotor mit weniger Bauteilen enthält. Insgesamt 1.500 Kilogramm wiegt der Pkw und bietet ein Kofferraumvolumen von 435 Liter – mit umgeklappten Rücksitzen sogar bis zu 1.243 Liter. Zum Marktstart stehen drei Leistungsmodelle zur Wahl: 116 PS (85 kW), 135 PS (99 kW) und 211 PS (155 kW). Die Ladezeit beläuft sich auf 23 Minuten, wenn man ihn von 10 auf 80 Prozent laden möchte. Bestellen kann man den ID. Polo ab April 2026 – jedoch vorerst nur die Variante mit 211 PS – für einen Preis von 30.000 Euro. Die kleineren Akkus sind bei 25.000 Euro, allerdings wurde noch nicht bekannt gegeben, ab wann diese erworben werden können.
Suzuki: eVitara

Suzuki Deutschland eVitara © Suzuki Deutschland
Der neue Suzuki eVitara ist ein kleiner SUV, der mit Hartplastik, einem digitalen Doppeldisplay und meistens mit Allrad ausgestattet ist. Äußerlich erinnert der erste Blick an das Original aus den 1980er Jahren, allerdings besitzt der eVitara weit mehr Ecken und Kanten, was modern und selbstbewusst wirkt. Bis zu 1.052 Liter Platz bietet der Kofferraum. Die Basisversion des Suzuki eVitara leistet mit einer Länge von 4,27 Metern und 1.835 Kilogramm etwa 106 kW (144 PS) und bietet mit einem 49 kW Akku eine Reichweite von 344 Kilometern. Alternativ gibt es ihn auch mit 128 kW (174 PS) und einem 61-kWh-Akku für 426 Kilometer Reich weite. Das Aufladen des Akkus beansprucht jedoch etwas Zeit: von 10 auf 80 Prozent muss man sich etwa 45 Minuten gedulden. Der eVitara kommt im Frühjahr 2026 auf den Markt und startet mit dem Kaufpreis bei 29.990 Euro. Die Version mit der 61 kW Batterie kostet 36.490 Euro. Wer Allrad wünscht, zahlt 39.490 Euro.
Fiat: Panda Fastback

Fiat Panda Fastback © Stellantis Germany GmbH
Der neue SUV-Coupé von Fiat kommt ebenfalls dieses Jahr auf den Markt. Zum Marktstart Ende 2026 leistet der 4,5 Meter lange Fastback 111 PS und stellt 125 Nm Drehmoment bereit. Der Antrieb erfolgt über einen Hybrid- und Elektromotor an der Vorderachse – Allrad ist derzeit noch nicht vorhanden. Über die Leistung des Motors und des Akkus wird noch nicht viel preisgegeben, Gerüchten zufolge soll er vermutlich einen 83-kW-Motor und die bekannten LFP-Batterien mit 44 und 54 kWh besitzen. Was der Fastback kosten soll, ist ebenfalls noch nicht bekannt.
Citroën: C5 Aircross (2. Generation)

Citroën C5 Aircross (2. Generation) © Stellantis Germany GmbH
Der C5 wird deutlich kantiger und damit verabschiedet er sich von der bisher gewohnten runden Form der Vorgänger. Auch das Logo ist im Retro-Look gehalten und bringt die neuen Scheinwerfer zur Geltung. Ganze 4,65 Meter ist der neue Pkw von Citroën lang und wiegt 1.629 Kilogramm. Der Kofferraum bietet ausreichend Platz mit 1.668 Litern. Das Innenleben des C5 hat ein Zentraldisplay mit 13 Zoll und ein Head-up-Display mit 10 Zoll integriert. Auch die Sprachsteuerung, die mit den Worten „Hey Citroën“ aktiviert wird, darf nicht fehlen. Der Mildhybrid mit 48-Volt-Bordnetz und 145 PS kombiniert einen speziell für die Hybridisierung entwickelten 1,2-Liter-Turbo-Dreizylindermotor (100 kW/136 PS) mit einem Elektromotor, der bis zu 15 kW (21 PS) beisteuert. Der Mildhybrid kann bereits jetzt bestellt werden und kostet 33.990 Euro. Als Plug-in-Hybrid startet der C5 Aircross bei 38.990 Euro. Die vollelektrische Version mit 213 PS kostet mindestens 42.590 Euro.
Cupra: Raval

Cupra Raval © Cupra
Der neue Cupra Raval ist ein elektrischer Kleinwagen und für eine Familie das optimale Fahrzeug. Der Cupra Raval Dynamic, der Dynamic Plus und der VZ Extreme basieren alle auf der MEB-Plus Plattform und besitzen einen Frontantrieb. Der Dynamic erreicht eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern und schafft mit 155 kW rund 210 PS. Außerdem bietet der Kleinwagen ein schlüsselloses Schließ- und Startsystem. Sein großer Bruder, der Dynamic Plus, hat die gleiche Leistung und Reichweite, jedoch besitzt dieses Modell Matrix-LED Scheinwerfer, ein schlüsselloses System, ein Sennheiser High-End Surround Soundsystem mit zwölf Lautsprechern und einen Spurhalteassistent inklusive Travel und Emergency Assistent. Zu guter Letzt der VZ Extreme: Mit 166 kW erreicht dieses Modell 226 PS und eine Reichweite von 400 Kilometern. Dieser Kleinwagen bietet seinen Insassen ebenfalls Matrix-LED Scheinwerfer, ein Panorama Glasdach, Vorbereitungen für eine Anhängevorrichtung, ein schlüsselloses System, zwölf Lautsprecher, Spurhalteassistent und eine adaptive Fahrwerksregelung DCC. Die vollelektrischen Modelle werden ab 25.950 Euro verkauft – vorgestellt werden sie erst Ende 2026.
Sarah Solleder I filter Magazin