Kaya Yanar war schon immer LOST: Kindheit zwischen Rollenbildern, Schule zwischen Religionen, Sprache zwischen Kulturen. Heute stolpert der Comedian durchs moderne Chaos und fragt: Was darf Comedy noch? Seine Antwort: alles, was uns zum Lachen bringt – wenn wir es zulassen.
Der Kabarettist Kaya Yanar kommt am Freitag, den 12. Juni, um 20:00 Uhr nach Regensburg in die Donau-Arena. Zwischen Identität, Chaos und Comedy stellt er die Frage: Was darf Humor heute noch? Er veranstaltet einen Abend voller Perspektivwechsel und Spaß.
„Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag!“
Bei der Geburt hätte er fast seinen Einsatz verpasst. Als Kleinkind hatte er lange Haare und alle hielten ihn für ein Mädchen. In der Schule ging er in den Evangelischen Unterricht, obwohl sein Bruder zu den Katholiken ging. Seine Eltern sprachen nie Türkisch mit ihm, obwohl sie nie gut Deutsch konnten. Sein Studium hätte ihm lediglich ermöglicht, sein Bafög mit der Arbeitslosenrente zurückzuzahlen. Wenn er versucht in seinem Auto das Dachfenster aufzumachen, ruft er den Pannendienst. Wenn er seine beliebte Figur, den Inder Ranjid, spielen möchte, wirft man ihm Blackfacing vor.
Die Welt ist komplizierter geworden, welche Witze kann er noch machen? Wer bestimmt das? Sind wir nicht alle ein bisschen LOST?
Egal, man braucht Humor. Charlie Chaplin sagte mal: „Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag!“ Haben Sie heute schon gelacht? Wenn nicht, kommen Sie zu Kayas neuer Live- Comedy-Show „LOST!“ Und wenn Sie schon gelacht haben, kommen Sie trotzdem. Man kann nie genug Vorrat an Lachern haben.
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