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Hand von Geschäftsmann zeigt auf Board mit ETFs.

ETFs sind derzeit in aller Munde. Sie stellen für Anleger eine großartige Möglichkeit dar, ihre Bestände zu diversifizieren und gelten unter anderem auch für die Altersvorsorge als unverzichtbar. Doch was genau sind ETFs, welche Möglichkeiten bieten sie und wann sollte man in ETFs investieren?


ETFs (Exchange Traded Funds) sind Zusammenstellungen von Wertpapieren, die genau wie Aktien an einer Börse gehandelt werden können. Es gibt viele verschiedene Arten von ETFs und sie sind eine großartige Möglichkeit für Anleger, ihre Bestände zu diversifizieren. Vorab ist ein unabhängiger Broker Vergleich bei Brokerfolio sinnvoll, damit Sie einen kostengünstigen und guten Anbieter finden.


Was ist ein ETF in einfachen Worten?


Ein ETF ist eine Sammlung von Wertpapieren, die wie eine einzelne Aktie an der Börse gekauft und verkauft werden können. Wie normale Aktien haben auch ETFs Ticker, sind an Börsen notiert und können während der normalen Handelszeiten gehandelt werden.

Einige ETFs sind so konzipiert, dass sie Indexfonds wie den NASDAQ abbilden. Andere konzentrieren sich auf bestimmte Branchen wie Elektrofahrzeuge oder bestimmte Segmente des Aktienmarktes wie Unternehmen mit hoher Marktkapitalisierung.

Während bei normalen Aktien eine bestimmte Anzahl von Anteilen in Umlauf ist (in den meisten Fällen), kann sich die Anzahl der ausstehenden Anteile eines bestimmten ETFs täglich ändern, da neue ETF-Anteile aus den zugrunde liegenden Wertpapieren des Fonds geschaffen und bestehende Anteile gegen die zugrunde liegenden Wertpapiere des Fonds zurückgenommen werden können. Dies geschieht häufig, um den Wert eines ETFs mit dem Wert seiner zugrunde liegenden Wertpapiere in Einklang zu bringen.


Was ist der Unterschied zwischen einem ETF und einem Investmentfonds?


Da es sich sowohl bei ETFs als auch bei Investmentfonds um zusammengestellte Sammlungen von Wertpapieren handelt, ermöglichen beide Instrumente den Anlegern eine Diversifizierung ihres Portfolios, indem sie mit einer einzigen Investition in mehrere Wertpapiere investieren. Da sie viele verschiedene Wertpapiere umfassen, sind sowohl ETFs als auch Investmentfonds weniger riskant als einzelne Aktien. Außerdem können sowohl Investmentfonds als auch ETFs so konzipiert sein, dass sie bestimmte Aktienindizes oder Branchen abbilden.

Es gibt jedoch einige bemerkenswerte Unterschiede zwischen diesen beiden Arten von Vermögenswerten. Während ETF-Anteile frei gehandelt werden können, wann immer der Markt geöffnet ist, können Investmentfondsanteile nur nach Börsenschluss gehandelt werden. Da Investmentfonds nur einmal pro Tag gehandelt werden, kauft oder verkauft jeder Händler an einem bestimmten Tag zum gleichen Preis.

Da ETFs wie Aktien gehandelt werden, können sie den ganzen Tag über gehandelt werden, während ihr Preis schwankt. Anleger können je nach ihrer Anlagestrategie Margin-, Stop- und Limit-Orders platzieren oder einen ETF sogar leerverkaufen. Bei Investmentfonds können Anleger nur Geld in einen Fonds einzahlen oder aus ihm entnehmen.

Einige (aber nicht alle) Investmentfonds erfordern eine Mindestanlage in Höhe eines bestimmten Dollarbetrags, während ETF-Anleger nur einen einzigen Anteil kaufen müssen (oder weniger, wenn ihr Broker den Handel mit Bruchteilen von Anteilen erlaubt).


Gängige Arten von ETFs


Es gibt zwischen sieben- und achttausend ETFs, die weltweit gehandelt werden. Da jeder ETF eine individuelle Zusammenstellung von Wertpapieren ist, gibt es viele verschiedene Typen, die für eine Vielzahl von Anlegerbedürfnissen entwickelt wurden. Nachfolgend finden Sie einige der gängigsten Typen. Beachten Sie, dass sich diese Typen bis zu einem gewissen Grad überschneiden können – und dies oft auch tun.


Index-ETFs


Index-ETFs sind darauf ausgelegt, bestimmte Aktienindizes wie den S&P 500 oder den DAX abzubilden. Viele Anleger – insbesondere diejenigen, die bescheidene, aber stabile Erträge, ein relativ geringes Risiko und einen passiven Anlagestil anstreben – investieren gerne in Fonds, die Aktienindizes nachbilden. Index-ETFs ermöglichen Anlegern dies ohne die Einschränkungen, die mit der Investition in einen indexnachbildenden Investmentfonds verbunden sind (etwa Mindestinvestitionen, einmaliger Handel pro Tag, keine Möglichkeit, Stop- oder Limit-Orders zu platzieren usw.).


Branchen-ETFs


Branchen-ETFs sind Zusammenstellungen von Aktien aus einer bestimmten Branche, wie erneuerbare Energien oder digitale Medien. Sie eignen sich gut für Anleger, die in eine bestimmte Branche investieren möchten, aber ihr Risiko senken wollen, indem sie ihr Geld auf eine Vielzahl von Unternehmen innerhalb der Branche verteilen, anstatt sich einzelne Aktien herauszupicken.


Rohstoff-ETFs


Rohstoff-ETFs sind Fonds, die ausschließlich aus Derivatkontrakten (wie Futures) für Rohstoffe wie Rohöl, Mais, Holz usw. bestehen. In der Regel müssen Rohstoffe beim Kauf erhalten werden. Daher sind Rohstoff-ETFs eine gute Möglichkeit für Privatanleger (die nicht unbedingt über Getreidesilos oder Öllager verfügen), sich am Rohstoffmarkt zu engagieren, ohne tatsächlich eine Lieferung entgegennehmen zu müssen. Einige Rohstoff-ETFs bestehen aus rohstoffbezogenen Aktien und nicht aus Derivatkontrakten für Rohstoffe selbst.


Kryptowährungs-ETFs


Kryptowährungs-ETFs, die erstmals 2021 auf den Markt kamen, bilden den Kurs einer oder mehrerer Kryptowährungen ab, werden aber wie Aktien an zentralen Börsen gehandelt. Diese Fonds ermöglichen es Anlegern, ihre Portfolios zu diversifizieren, indem sie sich am Kryptomarkt beteiligen, ohne dass sie über eine Kryptowährungs-Brieftasche echte Token kaufen oder halten müssen. Kryptowährungen sind notorisch volatil, daher sind Krypto-ETFs mit einem höheren Risiko verbunden als die meisten anderen.


Wie riskant sind ETFs?


Da sie ein gewisses Maß an Diversifizierung bieten, sind aktienbasierte ETFs weniger riskant als einzelne Aktien, aber riskanter als festverzinsliche Anlagen wie Anleihen, Schatzbriefe und Einlagenzertifikate. Abgesehen davon enthalten einige ETFs eine Mischung aus Aktien und Anleihen, während andere entweder ausschließlich Anleihen oder Aktien enthalten. Je höher das Verhältnis von Anleihen zu Aktien in einem ETF ist, desto geringer ist das Risiko (und die mögliche Rendite).

ETFs können auch Rohstoffe (wie Öl) und Währungen enthalten, die ebenfalls risikoreicher als Anleihen sind. Wie riskant ein ETF ist, hängt von den enthaltenen Anlageklassen ab. In jedem Fall aber reduzieren ETFs die Auswirkungen, die die Volatilität eines einzelnen Wertpapiers auf das Portfolio eines Anlegers haben kann.

Im Gegensatz zu anderen Anlageklassen mit kurzer Haltedauer wie etwa CFDs sind ETFs jedoch vergleichsweise wenig riskant. Falls Sie sich für diese Anlageklasse interessieren, ist ein CFD Broker Vergleich empfehlenswert.


Gastartikel
Bildquelle: bigstockphoto.com | Funtap

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