Heute kontrollieren Polizei und Stadt Regensburg im gesamten Stadtgebiet gezielt Radfahrer sowie E-Scooter-Nutzer. Im Fokus stehen Rotlichtverstöße, technische Mängel und Fahrtüchtigkeit. Neben Kontrollen gibt es auch Prävention und einen Infostand am Neupfarrplatz. Ziel ist mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
Am Dienstag, den 19. Mai, führen die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord sowie die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg gemeinsam mit dem Verkehrsüberwachungsdienst der Stadt Regensburg einen stadtweiten Radaktionstag durch. Im Fokus stehen insbesondere Rotlichtverstöße, sogenannte Geisterradler, technische Mängel sowie die Fahrtüchtigkeit von Verkehrsteilnehmern. Auch E-Scooter werden in die Kontrollen einbezogen.
Alles im Überblick
Die Polizeiinspektionen Regensburg Süd und Nord, die Verkehrspolizeiinspektion Regensburg, die Zentralen Ergänzungsdienste, der Verkehrsüberwachungsdienst sowie der Kommunale Ordnungsservice der Stadt Regensburg beteiligen sich an der Aktion.
Die Maßnahmen finden im gesamten Stadtgebiet statt – insbesondere an stark frequentierten Verkehrsknotenpunkten mit hohem Fahrradaufkommen. Neu ist in diesem Jahr ein Infostand am Neupfarrplatz von 7:00 bis 12:00 Uhr, an dem Bürgerinnen und Bürger mit den Einsatzkräften ins Gespräch kommen können. Ein besonderes Highlight: Ein bereitgestellter Tanklastzug ermöglicht die anschauliche Simulation des „toten Winkels" und macht die Gefahren im Straßenverkehr unmittelbar erlebbar.
Geplant sind stationäre und mobile Kontrollen sowie technische Überprüfungen von Beleuchtung, Bremsen und Tachos an E-Bikes. Zudem werden Alkohol- und Drogenschnelltests durchgeführt. Ergänzend dazu erfolgen Kontrollen im LKW-Verkehr, da insbesondere abbiegende Lastkraftwagen durch den toten Winkel immer wieder gefährliche Situationen verursachen.
Seit mehreren Jahren steigt die Zahl der Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Fahrradfahrern kontinuierlich an. Im vergangenen Jahr war bei rund jedem zweiten Verkehrsunfall mit Verletzten in Regensburg ein Fahrradfahrer beteiligt. Zudem waren Fahrradfahrende bei mehr als jedem zweiten dieser Unfälle Hauptverursacher.
Die Aktion umfasst neben den Kontrollen auch präventive Maßnahmen und persönliche Gespräche – etwa zur Bedeutung des Fahrradhelms für die eigene Sicherheit. Ziel des Radaktionstags ist es, das Bewusstsein für gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr zu stärken und die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu erhöhen.
Die Veranstaltung steht im Zusammenhang mit dem Verkehrssicherheitsprogramm 2030 des Bayerischen Innenministeriums. Dieses verfolgt das Ziel, die Zahl der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr weiter zu senken und besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer besser zu schützen.
Polizeiinspektion Regensburg Süd / RNRed