Bundestagsabgeordneter Peter Aumer setzt sich für die Geburtshilfe in Regensburg ein. Nach langen Verhandlungen gibt es nun Verbesserungen im Hebammenhilfe-Vertrag. Aumer sieht hier ein wichtiges Signal – warnt aber, dass weitere Schritte nötig bleiben würden.
Die Nachbesserungen am Hebammenhilfe-Vertrag sind aus Sicht des Regensburger Bundestagsabgeordneten Peter Aumer (CSU) ein wichtiger und überfälliger Schritt zur Stabilisierung der geburtshilflichen Versorgung.
„Nach intensiven Verhandlungen wurden konkrete Verbesserungen für Beleghebammen erreicht. Das ist ein wichtiges Signal für Hebammen und werdende Eltern gleichermaßen“, so Aumer.
„Das entlastet im Alltag“
Peter Aumer hat sich in den vergangenen Wochen aktiv für Verbesserungen eingesetzt: Er stand dazu in Kontakt mit Bundesgesundheitsministerin Nina Warken und der Vorstandsvorsitzenden des GKV-Spitzenverbands, Dr. Doris Pfeiffer. Dabei machte auf er die Folgen der bisherigen Vergütungsregelungen aufmerksam.
Zum Mittwoch, den 01. April, treten zentrale Anpassungen in Kraft: Beleghebammen können ambulante Notfälle am Kreißsaal künftig besser abrechnen, Zuschläge bei 1:1-Betreuungen werden flexibilisiert und Dokumentationspflichten spürbar reduziert. „Das entlastet im Alltag und schafft mehr Zeit für die Betreuung der Mütter und Kinder.“
Gleichzeitig bleibt die wirtschaftliche Lage vieler Beleghebammen angespannt: „Die bisherigen Regelungen haben zu deutlichen Einnahmeverlusten geführt – das war nicht tragfähig.“
In der Region Regensburg wird die Geburtshilfe zu 100 Prozent durch Beleghebammen getragen. „In den Regensburger Geburtskliniken St. Hedwig und St. Josef wird jedes der rund 5.000 Kinder im Jahr mithilfe einer Beleghebamme zur Welt gebracht. Deshalb sind wir von den Auswirkungen besonders betroffen. Hier zeigt sich unmittelbar, wie entscheidend verlässliche Rahmenbedingungen für eine wohnortnahe Versorgung sind.“
Aumer hatte sich im Vorfeld intensiv mit Hebammen ausgetauscht: „In vielen Gesprächen wurde deutlich, wo die konkreten Probleme liegen und wie groß der Handlungsdruck ist.“ „Die Einigung ist ein wichtiger Schritt, aber nicht das letzte Wort. Wir müssen genau beobachten, wie sich die Änderungen in der Praxis auswirken und bei Bedarf nachsteuern“, betont Aumer. „Eine flächendeckende Geburtshilfe bleibt politische Aufgabe.“
Peter Aumer, Mitglied des Deutschen Bundestages / RNRed