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Die kurze Stichwortsuche über eine beliebige Suchmaschine bestätigt ein Klischee: Offenbar sind Männer wirklich unordentlicher als Frauen – zumindest, wenn man Freundinnen und Ehefrauen zu Wort kommen lässt. Allerdings gilt Unordnung nicht nur im Privatleben als männliche Domäne, sondern auch im Büro. Doch während die Kollegen einen vollgeräumten Schreibtisch und einen überquellenden Papierkorb leicht ignorieren können, wird Unordnung zu Hause bisweilen zum echten Beziehungsproblem.

Dabei können in vielen Fällen Tipps, beispielsweise zum Aufräumen und Sortieren des Kleiderschranks, auch den Herren der Schöpfung helfen. Denn alles, was man mit Methode erledigt, zeigt recht schnell Erfolge.

Dennoch stellt sich die Frage: Woran liegt es eigentlich, dass Männer oft so unordentlich sind? Die naheliegende Antwort: Weil Männer von Natur aus eher bequem sind. Allerdings stimmt das so nicht ganz – ebenso wie die veraltete These, dass früher die weiblichen Höhlenmenschen die Heimstatt sauber gehalten hätten, während die männlichen das Mammut gejagt hätten.

Fest steht nämlich: Auch Solo-Männer räumen deutlich weniger auf als Frauen. Eine Studie, die gemeinsam von zwei amerikanischen und einer australischen Universität durchgeführt wurde, lieferte im vergangenen Jahr konkrete Zahlen: Frauen verbringen durchschnittlich eine Stunde und 20 Minuten am Tag mit Aufräumen, Putzen und Wäschewaschen. Männer investieren dafür nur eine halbe Stunde täglich.

Streit über den Haushalt kann ernste Folgen haben

Doch auch diese Zeit lässt sich sinnvoll nutzen – wenn man die Voraussetzungen für eine saubere Wohnung herstellt. Dazu gehört beispielsweise, so viel Stauraum zu schaffen wie möglich. Denn so lassen sich viele Dinge, die herumliegen, schnell und einfach sortieren. Hilfreich ist es zudem, wenn Männer Aufgaben im Haushalt übernehmen, die sie gern machen. Dazu gehört übrigens häufig das Kochen. Natürlich wollen auch die Dinge erledigt werden, die niemand gern macht, etwa das Bad zu putzen oder die Fußböden zu wischen. Hier ist eine faire Aufgabenteilung am besten. Wenig zielführend dagegen sind Streitereien über die Hausarbeiten.

Jedoch sollte man das Thema Hausarbeit auch nicht unterschätzen, im Gegenteil. Eine aktuelle Umfrage des Schweizer Unternehmens Durgol zeigt nämlich: Unordnung im Haushalt ist ein echtes Konfliktthema. So gab ein Drittel der Befragten an, sich schon einmal von einem Partner getrennt zu haben, weil er zu unordentlich war. 67 Prozent bekamen sich über die Aufgaben im Haushalt mit ihrem Partner regelmäßig in die Haare und sieben von zehn Befragten waren sich sicher, dass sie eine unordentliche Person weder daten noch heiraten würden.

Der Fairness halber muss man aber auch erwähnen, dass in vielen Fällen Frauen nicht ganz unschuldig an der Haushaltssituation sind. Denn sie trauen ihren Männern schlicht nicht zu, die Wohnung so zu reinigen, wie es ihrer Ansicht nach sein sollte. Auch für dieses Problem gibt es eine Lösung: Man sollte akzeptieren, dass die Wohnung selten aussieht wie im Katalog, wenn Menschen dort leben, lieben und lachen. Das ist vor allem dann wichtig, wenn man im Homeoffice arbeitet und den Arbeitsstress mit in die eigenen vier Wände bringt.
Bildquelle: pixabay.com | pixabay

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