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Eine Bewerbung besteht aus mehreren Komponenten. Sie enthält ein direktes Anschreiben an die Personalabteilung des betreffenden Unternehmens, einen Lebenslauf (Curriculum Vitae) sowie die Zeugnisse und weitere bewerbungsrelevante Dokumente. Heute ist es üblich, diese Unterlagen digital per E-Mail zu versenden. Aber auch die klassische Bewerbungsmappe aus Papier, die mit der Post verschickt wird, ist noch bei manchen Firmen willkommen.

Viele Bewerber verwenden eine Menge Zeit und Kraft auf das Anschreiben. Dabei sind es die Fakten und die Form des Lebenslaufes, welche die Personaler interessieren. Beschäftigen sie sich doch in der Regel nur wenige Sekunden bis Minuten mit jeder Bewerbung. Das Hauptaugenmerk bei einer Bewerbung sollte deshalb dem CV gelten. Was ist dabei zu beachten?

Der Aufbau des Lebenslaufes

Die Abfassung eines Lebenslaufes als zentraler Punkt einer Bewerbung ist zwar keine Wissenschaft, für die es einen Doktortitel braucht. Laut den Experten von CV Maker sind allerdings einige Fakten zu beachten. Ein gutes CV besticht durch Struktur, Übersichtlichkeit, fehlerfreie Rechtschreibung und einer perfekten Akzentuierung.
Die grundlegende Aufgabe beim Entwurf eines Lebenslaufs ist die Komprimierung möglichst vieler Daten auf einer, höchstens zwei Seiten im DinA4-Format. Es ist dabei auf ein angemessenes Layout zu achten.

Das passende Layout

Mit einer schön aufbereiteten Bewerbung werden relativ leicht Pluspunkte gesammelt. Personaler werfen bei der Prüfung einer Bewerbung in der Regel zuerst einen Blick auf den Lebenslauf. Sie sammeln Fakten, die anschaulich abgerufen werden können und möchten die relevanten Informationen übersichtlich aufgelistet vor sich sehen. Deshalb hat sich der tabellarische Lebenslauf durchgesetzt, bei dem zwei Spalten ausreichend sind.
Ein knackiges Layout erfolgt am besten der Formatierung nach DIN 5008. Dabei bedeutet eine ansprechende Optik nicht, dass möglichst viele Verzierungen eingearbeitet werden, sondern dass die wichtigsten Punkte sofort ins Auge springen.

Der Inhalt des Lebenslaufes

Das CV enthält keine Anrede oder Gruß. Auch Kommentare und persönliche Anmerkungen haben darin nichts zu suchen. Dafür lässt das Anschreiben genügend Raum. Folgende Informationen muss der Lebenslauf stichwortartig auflisten:
  • Persönliche Daten: Dafür ist in der linken Spalte ausreichend Platz vorhanden. In der Regel zählen Namen, Geburtstag und Geburtsort, Anschrift, Telefonnummer, E-Mail sowie Familienstand und Staatsangehörigkeit dazu. Ein Foto kann eingefügt werden, muss aber nicht. Zudem können Soft Skills angeführt werden. Dabei sollte es sich um relevante Informationen handeln, ein Übertreiben erzielt einen negativen Effekt.
  • Berufliche Erfahrung: Die Berufserfahrung findet ebenso wie die nachfolgenden Angaben in der rechten Spalte Platz. Die Reihenfolge der verschiedenen Stationen im Berufsleben inklusive des jeweiligen Verantwortungsbereichs wird umgekehrt chronologisch gelistet, also die letzte Station zuerst genannt. Danach kommen die beruflichen Tätigkeiten der Vergangenheit an die Reihe.
  • Erworbene Qualifikationen: Auch hierbei geht es um die Relevanz zur angestrebten Stelle. Weiterbildungen und Zertifikate sind dabei zu nennen. Zudem können EDV-Kenntnisse und Fremdsprachen sowie der Führerschein angegeben werden.
  • Ausbildung: Hier werden alle Schulabschlüsse, handwerkliche Ausbildungen und Studiengänge eingetragen. Wichtig ist, dass der Zivil- oder Wehrdienst nicht vergessen wird.

Lücken im Lebenslauf

Lücken im Lebenslauf sind ein gefundenes Fressen für Personaler. Von einer Lücke wird gesprochen, wenn mehr als drei Monate in der Chronologie fehlen. Mit Sicherheit wird im Vorstellungsgespräch danach gefragt, entsteht doch der Verdacht, dass peinliche Stationen vertuscht werden sollen.
So können z.B. Phasen von Arbeitslosigkeit mit einer “intensiven Suche nach einem neuen Aufgabengebiet” positiver dargestellt werden. Auch eine mehrmonatige Weltreise ist nichts, wofür es sich zu schämen gilt.

Tabus

Viele erliegen bei dem Unterfangen, sich selbst ins beste Licht zu rücken, ihrer Fantasie und stopfen den Lebenslauf mit unnötigen Informationen voll. Folgende Punkte gehören nicht in den Lebenslauf:
  • Familieninfos.
  • Hobbys und Freizeitbeschäftigungen nur, wenn sie auf die Stelle Bezug nehmen.
  • Religiöse oder politische Weltanschauungen.
  • Gehaltsvorstellungen passen besser ins Anschreiben oder in die Gehaltsverhandlung.

Schlussteil

Ein gewissenhafter Abschluss erhöht das Vertrauen. Ort, Datum und Unterschrift bezeugen den Wahrheitsgehalt. Es bleibt zu bedenken, dass falsche Angaben auch nach der Probezeit zur fristlosen Kündigung führen können.


Gastartikel
Bildquelle: pixabay.com | loufre
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