Ein mutmaßlicher Ladendieb sorgte gestern Abend am Regensburger Hauptbahnhof für einen Polizeieinsatz. Der 38-Jährige begann unter anderem noch Hausfriedensbruch und leistete Widerstand gegen Polizeibeamte. Die Bundespolizei ermittelt.
Am Dienstagabend, den 12. Mai, teilte eine Mitarbeiterin eines Supermarktes am Regensburger Hauptbahnhof dem Bundespolizeirevier Regensburg mit, dass sie soeben einen 38-jährigen Deutschen beim Ladendiebstahl festgestellt hat. Gegen den Mann lag zudem ein Hausverbot vor. Bei Eintreffen der Beamten verhielt sich der 38-Jährige unkooperativ und versuchte, während der Identitätsfeststellung, Alkohol zu konsumieren und eine Zigarette zu rauchen. Zur weiteren Aufklärung des Sachverhaltes nahmen die Polizisten den Renitenten Dieb mit zur Dienststelle.
38-Jähriger muss gefesselt werden
Auf dem Weg dorthin sperrte sich der Mann mehrmals gegen die Maßnahme und versuchte
sich aus den Griffen der Beamten zu lösen. Aufgrund dessen musste er zu Boden gebracht und gefesselt werden. Ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab später einen Wert von 0,72 Promille.
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Diebstahls und Hausfriedensbruchs.
Nach Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der 38-jährige Deutsche wieder auf freien Fuß gesetzt.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed