Gestern Abend hat ein 15-jähriges Mädchen Hausfriedensbruch begangen und sich den Maßnahmen der Bundespolizei widersetzt. Die Jugendliche musste von den Polizisten gefesselt werden.
Am Dienstag, den 19. Mai, gegen 19:15 Uhr kontrollierte eine Bundespolizeistreife die 15-jährige Deutsche wegen des Verdachtes eines Hausfriedensbruches am Regensburger Hauptbahnhof.
Die Tatverdächtige verweigerte jedoch Angaben zu ihrer Identität sowie zu ihrem aktuellen Wohnort und wollte sich der Maßnahme entziehen.
Polizistin bei Festnahme verletzt
Daraufhin hielten die Beamten die Jugendliche fest und nahmen sie unter Anwendung einfacher körperlicher Gewalt zur Aufklärung des Sachverhaltes mit zur Dienststelle.
Auf dem Weg zum Revier sperrte sich die Deutsche, versucht sich aus den Griffen der Polizisten zu lösen und trat um sich weshalb sie gefesselt werden musste.
Kurz vor der Dienststelle leistete sie erneut vehement Widerstand und wurde zu Boden gebracht.
Infolge des Gerangels stürzte eine Polizistin und zog sich dabei eine Fraktur an der Hand und eine Schwellung des Knies zu.
Aufgrund der Verletzung war die Beamtin nicht mehr dienstfähig.
Die Jugendliche ist in der Vergangenheit bereits mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten.
Das Bundespolizeirevier Regensburg ermittelt gegen die 15-Jährige wegen Hausfriedensbruchs und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.
Nach Rücksprache mit der Bereitschaftsstaatsanwältin wurde die Jugendliche aus der Dienststelle entlassen.
Bundespolizeiinspektion Waldmünchen / RNRed